Diamagazine im Vergleich

Universalmagazin

Dias-Universalmagazin

Das Universalmagazin ist das gängigste Diamagazin und vielseitig verwendbar. Bei ihm spielt es keine Rolle, wie dick die Dias sind: Es können sowohl Dias mit superdünnen Diarahmen (weniger als 1 mm Dicke) als auch sehr klobige Dias mit einem über 3 mm starken Glasrahmen hineingesteckt werden.

Das Universalmagazin hat jedoch einen Nachteil: Die einzelnen Dias sitzen etwas lose im Magazin. Dadurch wackeln sie und können herausfallen.

Füllmenge des Magazins

36 oder 50 Dias

Bekannte Hersteller

  • Hama
  • Leica
  • Reflecta

Paximatmagazin

Paximatmagazine haben, ebenso wie Universalmagazine, eine längliche, stangenförmige Bauweise. Allerdings sind sie an drei Seiten vollständig geschlossen. Nur die obere Seite (Projektorseite) ist geöffnet.

Ihr Plus: Paximatmagazine besitzen einen Deckel. Mit ihm können die Dias für die Aufbewahrung verschlossen und sicher aufbewahrt werden.

Die Art und Weise, das Paximatmagazin in den Diaprojektor einzuschieben, ist identisch mit der des Universalmagazins. Dennoch sind beide Projektoren nicht beliebig tauschbar, da sich ihre Bauarten unterscheiden.

Füllmenge des Magazins

36 oder 50 Dias

Hersteller

  • Braun

Rundmagazin

Dias-Rundmagazin

Rundmagazine werden auch Karussellmagazine genannt. Der Name ist gut gewählt, da sich das Magazin durch seine runde Form dreht. Das Rotieren hat zwei Vorteile: Zum einen wird während der Projektion nach und nach jedes einzelne Dia dargestellt, zum anderen kann jedes Dia Schritt für Schritt eingescannt werden.

Wie Paximatmagazine sind auch Rundmagazine mit einem Deckel versehen. Er schützt die Dias und verhindert, dass sie verlorengehen.

Füllmenge des Magazins

bis zu 100 Dias

Bekannte Hersteller

  • Agfa
  • Braun
  • Rollei

LKM-Magazin

Die Abkürzung LKM steht für Leica-Kindermann-Magazin, also für den Hersteller.

LKM-Magazine haben den Vorteil, dass in ihnen sehr viele Dias Platz finden. Es sind deutlich mehr als beim Universalmagazin und den meisten anderen Magazinen. Der Grund: Die Dias stehen besonders dicht hintereinander.

Weiteres Plus: Für LKM-Magazine sind entsprechende Boxen erhältlich. Darin können die Magazine gelagert werden.

Leider sind LKM-Magazine nur für sehr wenige Diaprojektoren geeignet. Sie lassen sich lediglich für die Projektoren Rollei 35 Twin Digital sowie die Rollei MSC-Modelle verwenden.

Füllmenge des Magazins

60 oder 80 Dias

Hersteller

  • Leica/Kindermann

CS-Magazin

Dias-CS-Magazin

Die Abkürzung CS innerhalb des Namens steht für Compact and Secure, also kompakt und sicher. Der Name kommt nicht von ungefähr: Durch ein Klicksystem werden die Dias im CS-Magazin gehalten. Das macht ihnen selbst bei einem Sturz das Herausfallen unmöglich.

CS-Magazine können noch mit einem weiteren Vorteil punkten: Durch die Bauweise des Magazins lassen sich die Dias überaus platzsparend lagern. Ein Beispiel: Wählt man ein CS-Magazin, passen auf die gleiche Stelle doppelt so viele Dias, als wenn man sich für ein Universalmagazin entscheidet.

Füllmenge des Magazins

40 oder 100 Dias

Bekannte Hersteller

  • Agfa
  • Reflecta

Liesegang-Magazin

Wie das CS-Magazin hat auch das Magazin des Essener Unternehmens Liesegang einen entscheidenden Vorteil: Die Dias können nicht aus dem Magazin herausfallen. Das Prinzip dahinter unterscheidet sich jedoch merklich von dem des CS-Magazin: Beim Liesegang-Magazin werden die Dias mit kleinen Metallfedern eingeklemmt. Einen zusätzlichen Schutz bietet ein Deckel.

Liesegang-Magazine können leider nur in den Liesegang-Projektoren benutzt werden. Für die Projektoren anderer Hersteller sind sie nicht geeignet.

Die Firma Liesegang produziert heute keine Diaprojektoren mehr. Auch den Vertrieb der Diaprojektoren hat Liesegang eingestellt.

Füllmenge des Magazins

30 oder 50 Dias

Hersteller

  • Liesegang