MiniDV digitalisieren

Mini-DV digitalisieren

Digitalisierung von MiniDV

DV steht für den seit 1994 eingeführten Digital Standard. Das DV-System machte sich wegen der herausragenden Qualität schnell im professionellen Bereich einen guten Namen. Im Amateurbereich hat sich die MiniDV durchgesetzt.

Sind Sie noch im Besitz einer bzw. mehrerer MiniDV-Kassetten? Wir digitalisieren Ihren Film auf CD / DVD / Blu-ray in bester Qualität, wahlweise in HD, Full-HD oder 4K. Somit werden Ihre schönsten Erinnerungen sowohl für den PC als auch für den Fernsehbildschirm nutzbar gemacht.

Bei uns steht Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Wenn Sie sich von der Qualität unserer Arbeit überzeugen möchten, nutzen Sie doch einfach unseren Gratis Test!

Kostenloser Probefilm in Top-Qualität – So einfach geht’s:

  1. Schicken Sie uns Ihre MiniDV – ganz gleich ob Sie persönlich bei uns vorbeikommen, den Film per Post schicken oder unseren Abholservice nutzen.
  2. Die Film-Retter digitalisieren für Sie eine Probeminute – natürlich absolut kostenlos!
  3. Wir schicken Ihnen die digitalisierte Minute per Mail zu – so können Sie sich bequem von zu Hause aus von unserer Qualität überzeugen.
  4. Sind Sie zufrieden? Dann lassen Sie uns eine Freigabe zukommen und wir beginnen mit der Digitalisierung der kompletten MiniDV.

Digitalisierung Ihrer MiniDV bei den Film-Rettern – Ihre Vorteile:

  • Erhalten Ihrer schönsten Erinnerungen
  • Digitalisierung wahlweise auf CD / DVD /Blu-ray
  • Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte
  • Reinigung und Pflege Ihrer alten MiniDV-Kassetten
  • Kostenlose Beratung und Gratis Test
  • Beste Qualität zu fairen Preisen

Vertrauen Sie uns Ihre MiniDV an: Wir digitalisieren Ihre Erinnerungen und sichern sie somit vor dem Zahn der Zeit. Die Film-Retter sind die Experten, wenn es um die professionelle Digitalisierung von MiniDV-Kassetten geht.

Rufen Sie uns direkt an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir beraten Sie gerne – kostenlos und unverbindlich!

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Mini-DV und Mini-HDV: wo liegt der Unterschied?

Wenn es um Mini-DV-Kassetten geht, muss man zwischen Mini-DV und Mini-HDV unterscheiden. Aber wo genau liegt eigentlich der Unterschied?

Die Mini-DV-Kassetten sind vorwiegend für mobile und tragbare Camcorder produziert und entwickelt worden. Das Kürzel „HDV“ steht für „High Definition Video“. Diese Kassetten besitzen im Normalfall eine deutlich geringe „Drop-Out-Rate“ als die bekannten DV-Kassetten. Die HDV-Kassetten versprechen also eine deutlich bessere Qualität und sind somit – natürlich – auch teurer, als die handelsüblichen DV-Kassetten. Der Materialabrieb an den Kopftrommeln und Umlenkrollen innerhalb des Camcorders ist bei den HDV-Kassetten wesentlich geringer. Bitte beachten Sie, dass sich Ihr Camcorder mit der Zeit auf eines der beiden Bandformate einstellt. Deshalb sollten Sie möglichst immer bei einem der beiden Kassettenformate bleiben und diese nicht immer mal wieder vermischen. Sie sollten sich also vor dem Gebrauch der Kassetten entscheiden, ob Sie Ihren Fokus auf eine geringe „Drop-Out-Rate“ setzen und somit eine höhere Qualität (High Definition) wünschen und ob Sie dafür auch bereit sind, einen höheren Preis bei den Kassetten in Kauf zu nehmen.


Mini-DV Bandformate

Full-Size DV Band
Full-Size DV Band
Mini DV Kassette
Mini-DV Cassette

Das Bandformat der Mini-DV hatte im Jahre 1994 ihre Einführung auf dem Markt. Der Einsatz des Formates war vorwiegend für mobile und tragbare Camcorder vorgesehen und stellte damit eine enorme Verkleinerung gegenüber den VHS-C Videokassetten und Camcordern dar. Die Camcorder wurden mit Einführung der Mini-DV noch kompakter in ihrer Bauweise.

Dabei wurde von Anfang an zwischen zwei Formaten unterschieden:

Das Mini-DV-Band:

  • Abmessungen: 6,6 x 4,8 cm
  • Maximale Laufzeit: 60 Minuten

Mini-DV in voller Größe:

  • Abmessungen: 12,5 x 7,8 cm
  • Maximale Laufzeit: 180 Minuten

Das Speichervolumen der digitalen Bänder wird ganz unabhängig von seinem vorliegenden Format mit einem DV-Codec beschrieben. Wenn man von einem 2-Kanal-Stereoton ausgeht, erhält man eine Datenrate von ca. 200 Megabyte pro Minute. Bei einem normalen Mini-DV-Band mit ca. 60 Minuten Laufzeit ergeben sich also 13 Gigabyte Daten.

Die beiden Mini-DV Bandformate werden außerdem mit einer Variante mit eingebautem Speicherchip (Cassette Memory) angeboten:

  1. End Search - End Search bedeutet, dass die Camcorder, die dafür kompatibel sein müssen, auf dem Speicherchip die letzte bespielte Bandstelle abspeichern. Das hat den Vorteil, dass man bei erneuten Aufnahmen, die angefügt werden sollen, das Bandende nicht manuell suchen muss, sondern automatisch ans Ende gespult werden kann.
  2. Table of Content - Hier besteht die Möglichkeit, dass die Kamera ein Inhaltsverzeichnis mit Indexpunkten auf dem Chip abspeichern kann. Dabei können Sie auch Titeltexte angeben, die beim Abspielen der Bänder an- und abgeschaltet werden können.

Unter dem Kürzel „DV – Digital Video“ versteht man den Oberbegriff für den DV-Standard. Dieser Standard umfasst folgende Formate:

  • DV
  • Mini-DV
  • DVCAM
  • Digital 8
  • HDV
  • DVCPro
  • DVCPro50
  • DVCProHD

In der Regel bezeichnet man mit dem Kürzel „DV“ nur die Videokassetten-Formate von DV und Mini-DV, die mit dem DV-Codec bespielt werden. Zusätzlich gibt es allerdings noch das Mini-HDV-Format, welches mit dem HDV-Codec bespielt wird. Mit dem HDV-Codec wird eine Aufzeichnung von HD-Daten auf beiden Kassettenformaten ermöglicht.

Eine ähnliche Technik wie bei den Mini-DV-Formaten, gibt es auch bei der DVCAM von Sony und der DVCPro von Panasonic. Bei beiden Formaten erhält man durch einen schnelleren Bandtransport einen geringeren Datenverlust.


Longplay

Zusätzlich zu den bereits genannten Formaten, gibt es noch den sogenannten „Longplay“-Modus. Dieser Longplay-Modus ist besonders bei den privaten Nutzern beliebt, da er eine Kapazitätssteigerung von ca. 50% ergibt. So können also anstatt den vorherigen 60 Minuten fast 90 Minuten aufgezeichnet werden. Da die Bandkosten für die Mini-DV-Bänder relativ hoch sind, kann man mit dieser Möglichkeit preiswert (weniger Bänder kaufen) und ohne Qualitätsverlust mehr aufnehmen, als im normalen Modus.

Die Nachteile werden erst beim 2. Blick sichtbar. Der Longplay-Modus ist im Gegensatz zum normalen Standart-Play-Modus nicht genormt. Das bedeutet, dass man möglicherweise seine Mini-DV-Aufnahmen nicht auf dem Gerät eines anderen Herstellers abspielen könnte, wenn man beispielsweise ein Neues kaufen müsste. Die Probleme können allerdings sogar dann entstehen, wenn man ein Gerät des gleichen Herstellers wählt.

Durch die geringere Bandgeschwindigkeit im Longplay-Modus, führt die Schrägaufzeichnung zu geringeren Spurbreiten, als im normalen Modus. Die breite Spur war allerdings dafür gedacht, das Band robuster gegen Dropouts zu konzipieren. Eine Mini-DV Kassette könnte theoretisch auf einem Motorrad angebracht werden, ohne durch die entstehenden Vibrationen größere Dropouts zu riskieren.

Bei der Digitalisierung werden die Aufnahmen durch optimale Bearbeitung während der Überspielung digitalisiert. Ihre Aufnahmen können Sie daher problemlos am PC ansehen.

Unser Profi-Tipp: Achten Sie besonders auf die ersten und letzten Minuten Ihres Bandes. Wenn Sie diese im Idealfall nicht bespielen, haben Sie eine größere Chance das Risiko von Bandfehlern auszuschließen.

Sie wünschen mehr Infos zur Schrägspuraufzeichnung? Dann schauen Sie doch mal hier.


Mini-DV-Kassetten überspielen

Unter der Bezeichnung „Digital Video“ versteht man die Formate DV, Mini-DV, DV-Kassetten, DVCAM, Digital 8 und HDV. Diese gelten als Standard-Formate. Wir – die Film-Retter – überspielen Ihnen Ihre Aufnahmen auf DVD und speichern diese wahlweise als MPEG2- oder AVI-Datei. Diese Formate ermöglichen Ihnen auch eine nachträgliche Bearbeitung. Die gängigen Schnittprogramme sind mit beiden Formaten in der Regel problemlos kompatibel. Das Speicherformat hängt allerdings auch vom gewünschten Verwendungszweck ab.

Die Schnittstellen der DV-Kassetten sind identisch, mit den Schnittstellen der Videogeräte von VHS und Hi8. Sie können Ihre Daten also ohne die Hilfe des PCs auch auf Ihrem Fernseher abspielen. Durch eine FireWire-Schnittstelle (DV-Out) gelingt Ihnen auch digitales, verlustfreies kopieren. Mit Hilfe dieser Schnittstelle, wird eine Datenübertragung mit dem PC hergestellt. Sie können also ohne Verluste und Umwandlungen Datenpakete übertragen und die Belastung für den Prozessor gering halten.

Wenn die Mini-DV-Kassette auf den PC übertragen worden ist, können Sie die Daten nachträglich mit verschiedenen Bearbeitungsprogrammen nach Ihren Wünschen mit Effekten versehen oder anderweitig bearbeiten. So können Sie auch beispielsweise Überblendungen oder Titel einfügen.

Sie möchten Ihr Filmmaterial vom Computer auf eine DVD brennen? Dann ist es notwendig, dass Sie Ihr Filmmaterial in ein DVD-fähiges Format umwandeln. Dazu ist eine Komprimierung notwendig, denn eine normale DVD umfasst nur ca. 4,7 Gigabyte Speicherplatz. Sie müssen Ihr Videomaterial also in einen Standardcodec für DVDs umwandeln, das etwas stärker komprimierte Format nennt sich MPEG-2-Format. Für diesen Vorgang benötigen Sie allerdings eine DVD-Authoring-Software, um beim Beschreiben der DVD alle wichtigen Standards einzuhalten, damit die DVD hinterher mit allen DVD-Playern abgespielt werden kann. 

 

Sie möchten den Prozess der Digitalisierung vom Profi erledigen lassen? Dann kontaktieren Sie uns gerne! Wir sind Ihr Partner, wenn es um das Digitalisieren Ihrer Mini-DV-Kassetten geht!


Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Ihren Mini-DV Kassetten

Mini DV
Mini DV
  • Entmagnetisierung - Die Daten auf Magnetbändern können durch elektrische Ladung gelöscht oder beschädigt werden. Dieser Vorgang findet schon dann statt, wenn sich ein aufgeladener Körper dem Trägermaterial nähert oder direkt damit in Berührung kommt. Die Kassetten sind im Übrigen auch sehr empfindlich gegen hohe Temperaturen oder starke Erschütterungen. Schützen Sie die Bänder auch vor Fernsehgeräten, Handy-Akkus oder Lautsprechern. Eine ordentliche Lagerung ist unabdinglich, um Ihre Kassetten vor Beschädigungen zu schützen.

  • Lagerung - Die drei wichtigsten Faktoren für die Lagerung von Mini-DV-Bändern sind: Kühl lagern (8-12°C), trocken lagern (20% Luftfeuchtigkeit), dunkel (keine direkte Sonneneinwirkung). Durch Wärme und Feuchtigkeit wird die Bindemittelschicht auf dem Trägermaterial der Kassette angegriffen. Das kann zur Folge haben, dass beim Abspielen der Bänder innerhalb der Kamera ein klebriger Abrieb entsteht und somit der Film in der Maschine hängen bleibt (Sticky-Tape-Syndrome). Spulen Sie die Bänder für die Lagerung immer zurück, denn bei nur teilweise abgespielten Bändern legt sich das Band um die Bandführungsstifte, die nur beim Abspielen zum Einsatz kommen und steht somit unter höherer Spannung. Durch das Materialgedächtnis kann es somit beim Abspielen zu einem schlechteren Band-Kopf-Kontakt kommen. Dies führt zu einem Signalverlust.

  • Korrektes Einlegen und Schließen des Camcorders - Vor der Inbetriebnahme des Camcorders sollten Sie immer zuerst die Bedienungsanleitung durchlesen. Öffnen Sie das Kassettenfach immer nur in der Reihenfolge, die der Hersteller angibt. Öffnen Sie den Camcorder nur an den gekennzeichneten Stellen! Achten Sie darauf, ob Innenfach und Außenklappe getrennt voneinander geschlossen werden oder ob dies ein integrierter Schritt ist. 

  • Herausnehmen einer Kassette - Beachten Sie beim Herausnehmen der Kassette immer die Anzeige des Camcorders und warten Sie ggf. darauf, dass das Herausnehmen bestätigt wird. Wenn Sie die Kassette zu früh entnehmen, kann es zu Beschädigungen der Aufnahmen bzw. der Bänder kommen.

  • Aufnahme-Modi der Camcorder - Wenn Sie planen, einen längeren Film zu drehen, sollten Sie den Camcorder durchlaufen lassen. Sie belegen so zwar eine größere Menge an Speicherplatz auf der Kassette, vermeiden aber auch lästige Fehler (z.B. den Verlust der ersten Sekunden des gedrehten Materials durch Neueinstellungen). Die Standby-Funktionen und Start-/Stopp-Sequenzen stellen außerdem eine sehr hohe Belastung für die Bänder und Videoköpfe dar. Wenn Sie den Start-/Stoppknopf selten betätigen und der Camcorder sich somit wenig im Standby-Modus befindet, treten deutlich weniger Bild- und Tonstörungen auf und der Abrieb der Videoköpfe wird reduziert.

  • Temperatureinflüsse - Die Betriebstemperatur von DV-Bändern liegt zwischen 0-40°C. Sie sollten deshalb sowohl den Camcorder, als auch die DV-Bänder vor Sonnenbelastung schützen. Durch Wärme verformen sich die Bänder, was einen Datenverlust zur Folge haben kann.
    Sollten Ihre Bänder nun doch mit Hitze in Verbindung gekommen sein, sollten Sie diese schnell in einen Camcorder einsetzen und die Aufnahme auf ein neues Band kopieren.

    Unser Profi-Tipp:  Nehmen Sie für Aufnahmen immer nur so viele Kassetten mit, wie Sie auch bespielen möchten. Lagern Sie Ihre bespielten Kassetten vor allem im Sommer nicht im heißen Auto!

  • Temperaturwechsel - Schützen Sie Ihre Bänder vor wechselnden Temperaturen, denn durch die schnellen Wechsel von Wärme und Kälte kann sich Kondenswasser bilden. Wenn sich Kondenswasser gebildet hat und Sie bemerken es nicht oder Sie warten nicht, bis es getrocknet ist, gehen Sie das Risiko ein, dass das Band kleben bleibt und so möglicherweise Ihre Aufnahmen zerstört werden.

  • Verschmutzungen - Besonders wenn Sie draußen unterwegs sind, können Sie Ihren Camcorder nicht immer optimal vor allen Widrigkeiten schützen. Oftmals gelangen feine Partikel wie z.B. Staub und Sand in die Kamera und greifen somit die empfindliche Technik an. Wenn Ihr Camcorder mit salzhaltiger Luft in Verbindung kommt, können Korrosionen an den Metallteilen verursacht werden und es können sich Salzkristalle ablagern, die ebenfalls Funktionen einschränken.

    Unser Profi-Tipp: Wenn Sie befürchten müssen, dass Ihr Camcorder durch Umwelteinflüsse gefährdet sein könnte, packen Sie Ihn wirklich nur für die Zeit aus, in der Sie filmen möchten. Bewahren Sie den Camcorder sonst stets in der schützenden Kameratasche auf. Nutzen Sie ansonsten entsprechende Schutzhüllen oder passende Schutzgehäuse.

  • Reinigungskassetten - Die Nutzung von Reinigungskassetten ist nur dann sinnvoll, wenn eine Reinigung auch notwendig ist. Eine Reinigung bei einwandfreier Funktionalität ist also nicht notwendig.

    Unser Profi-Tipp: Vor wichtigen Aufnahmen sollte immer eine Testaufnahme durchgeführt werden, um abzuwägen, ob eine vorherige Reinigung durch eine Reinigungskassette sinnvoll ist oder nicht. Sollten bei der Testaufnahme Pixelfehler auftreten, ist meist nur notwendig, das Band im Suchlauf einmal vor- und zurück zu spulen. Sollte das Band bei der zweiten Testaufnahme immer noch Fehler aufweisen, sollten Sie eine Reinigung mit einer Reinigungskassette durchführen. Diese wird 5-10 Sekunden im Abspielmodus abgespielt. Führen Sie danach unbedingt eine weitere Testaufnahme durch.

  • DV-Bänder wiederverwenden - Die DV-Bänder wiederzuverwenden, indem man die alten Aufnahmen einfach überspielt, ist aus Profi-Sicht nicht zu empfehlen. Durch jede Aufnahme entsteht Abtrieb auf dem Trägermaterial und es werden feinste Staubpartikel aufgenommen. Durch diesen ständigen Abrieb, kann die vollständige Qualität des Trägermaterials also nicht mehr vollständig gewährleistet werden und es kann zu unschönen Verpixelungen kommen.

  • PC-Übertragung - Um Videomaterialverlust durch Fehlfunktionen so gering wie möglich zu halten, sollten Sie zur Übertragung auf den PC immer die Kamera benutzen, die Sie auch für die Aufnahme genutzt haben. Die Filme erhalten Sie nach der Digitalisierung dann im MPEG2- oder AVI-Format. Bekannte und gute Schnittprogramme sind: Adobe Premiere, Sony Vegas Pro, Pinnacle, Video deluxe, TMPEGEnc, Video Easy oder Edius Neo 3.

Fazit

  1. Nutzen Sie zum Filmen und zum Überspielen auf den Computer immer das gleiche Aufnahmegerät!
  2. Schützen Sie Ihre Videofilme vor Temperaturschwankungen und direktem Lichteinfall
  3. Nutzen Sie für Aufnahmen grundsätzlich den SP-Modus!
  4. Beim Überspielen das gesamte Material überspielen, um die Funktionen des Camcorders zu schonen.
  5. Kopien vom fertigen Videofilm anlegen und an verschiedenen Orten lagern!
  6. DV-Masterbänder ca. alle 5 Jahre auf neue, unbeschädigte Bänder überspielen.

Wichtig: Bei Videodigitalisierungen oder der Reinigung durch Reinigungskassetten sollten Sie Wert auf hochwertige Produkte legen. Nur so haben Sie auch entsprechend hohe Erfolgschancen und können einen optimale Schonung Ihrer Bänder gewährleisten.

Wenn Sie Ihre Mini-DV Bänder nun vom Profi digitalisieren lassen möchten, haben Sie bei uns – den Film-Rettern – verschiedene Möglichkeiten:

  1. Einfach anrufen und kostenlos beraten lassen
  2. Auftragsformular ausfüllen und abschicken
  3. Einfach während der Öffnungszeiten vorbeikommen

Sollten Sie weitere Fragen haben, dann zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen! Wenn Sie weitere Infos über die Thematik Mini-DV erhalten möchten, empfehlen wir Ihnen Hifi-Plattformen wie hififans.de oder andere einschlägige Plattformen.


Häufige Fragen zum Thema Mini-DV

Mini DV 60/90

Unter dem Begriff Mini-DV versteht man ein Kassettenformat, welches unter den Oberbegriff „Digital Video“ (DV) fällt. Das bedeutet, dass die Aufnahmen bereits digitalisiert sind. Der Begriff „Mini“ kommt von der kompakteren Form der Kassetten. Dieses Format wurde 1994 auf dem Markt eingeführt.

Die gängigen Formate sind: Mini-DV, DVCAM, Digital 8, HDV, DVCPro, DVCPro50 und DVCProHD.

Die Mini-DV-Kassetten sind besonders im Amateurbereich gefragt und werden in zwei verschiedenen Kapazitäten angeboten.

  1. 60/90 (60min. Standard Play / 90min. Longplay)
  2. 80/120 (80min. Standard Play / 120min. Longplay)
Mini DV digitalisieren

Wer digitalisiert Mini-DV?

Wenn Sie Ihre Mini-DV Kassetten überspielen lassen möchten, gibt es im Internet natürlich eine sehr große Anzahl von Anbietern. Lassen Sie sich nicht von billigen Preisen locken, legen Sie Ihren Fokus immer auf eine hohe Qualität. Recherchieren Sie in Ruhe, berücksichtigen Sie Rezensionen und Erfahrungen und suchen Sie sich im Idealfall ein Studio vor Ort, wo Sie sich einen persönlichen Eindruck bilden können. Die Preisspanne ist groß und orientiert sich in der Regel je nach Spieldauer, gewünschter Auflösung und Speichermedium.

Wir digitalisieren Ihnen Ihre Aufnahme in Ihr gewünschtes Format! Standartgemäß speichern wir die Filme als MPEG Datei auf einer DVD oder gegen Aufpreis mit einer Diashow.

Wenn Sie von Ihrem digitalisierten Film weitere Kopien benötigen, können Sie diese natürlich in beliebiger Anzahl erhalten. Dabei kommt es natürlich zu keinem Qualitätsverlust.

Sie erhalten Ihre Originale – wenn Sie wünschen – selbstverständlich wieder zurück. Auf Wunsch können wir Ihnen beschädigte Trägermaterialien reparieren. Wenn Sie das Trägermaterial allerdings nicht zurück haben möchten, können wir es gerne für Sie entsorgen.

Für unsere Digitalisierung spielt es keine Rolle, ob Sie Ihre Filme im Longplay-Modus oder im Normal-Modus aufgenommen haben. Es kann allerdings vorkommen, dass sie Abstriche bei der Datengröße oder der Qualität machen müssen.

Wenn Sie nicht genau wissen, wie viel Videomaterial sich auf Ihren Kassetten befindet, können Sie jederzeit unsere kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Es gibt zunächst keine gesetzten Grenzen über das Ausmaß des Materials für die Digitalisierung.

Die Film-Retter – Wir sind Ihr Partner, wenn es um das Digitalisieren geht.

Das Digitalisieren einer Mini-DV Kassette ist für geübte Hobbyfilmer kein Problem! Sie benötigen nur das richtige Equipment und im Idealfall ein bisschen Erfahrung. Am besten ist es immer, wenn Sie noch die Kamera besitzen, mit der die Filme auch aufgenommen wurden. Diese Kamera können Sie dann in der Regel mit einem FireWire-Kabel an den Computer anschließen.

Die Bandbreite von Software, die Sie zum Digitalisieren verwenden können, ist natürlich sehr groß. Überlegen Sie sich also, ob Sie eine kostenfreie oder eine kostenpflichtige Software nutzen möchten.

Empfehlenswerte Programme sind beispielsweise Cyberlink, Magix, Adobe oder der Windows Movie Maker. Besonders empfehleneswert – aber auch kostspielig – sind zum einen „Sony Vegas Movie Studio Platinum“(ca. 65€) oder „Magix Video Deluxe“(ca. 70€).

Eine kostenlose Variante finden Sie unter:

www.chip.de/downloads/Lightworks_45845961.html

Verfügt Ihr PC nicht über den benötigten FireWire-Anschluss, können Sie auch für ca. 15€ eine passende Karte kaufen.

Wenn Sie sich für eine Software entschieden haben, müssen Sie nur noch den Camcorder an den PC anschließen, den Film übertragen lassen und mit der Software nachbearbeiten (optional) und abspeichern. Wenn Sie diesen Vorgang abgeschlossen haben, können die Filme natürlich auch noch auf eine DVD gebrannt werden.

Eine ausführliche Erklärung finden Sie unter dem vorherigen Punkt. Sie benötigen eine funktionsfähige Kamera und eine entsprechende Software. Dann müssen Sie nur wenige Punkte beachten:

  1. Schließen Sie die Kamera an den PC an.
  2. Lassen Sie den Film einlesen.
  3. Bearbeiten Sie den Film mit entsprechender Software.
  4. Abspeichern.

Mit einem entsprechenden Programm können Sie Ihre Aufnahmen auch noch nach Belieben weiter bearbeiten.

Die Zahl 1394 steht für die Datenverarbeitung für serielle Datenübertragungen. Dies können Sie z.B. mit dem FireWire-Anschluss vergleichen, den Apple ins Leben gerufen hat.

Mini-DV-Kassette

Die früher gängigen und beliebten Mini-DV-Kassetten sind auch heute noch zu bekommen. Sie können Sie in fast jedem gut sortierten Elektrofachmarkt erwerben oder auf einen der zahlreichen Online-Shops zurückgreifen.

www.amazon.de

www.ebay.de

www.conrad.de

Mini-DV-Kassetten

Bei den Mini-DV-Kassetten gibt es zwei verschiedene Formate:

  • 60/90 (60min. Standard Play / 90min. Longplay)
  • 80/120 (80min. Standard Play / 120min. Longplay)

Wir empfehlen Ihnen die erste Variante, da die Kassetten der zweiten Variante wesentlich empfindlichere Bänder haben. Sie sind außerdem günstiger und werden sowohl im professionellen, als auch im semi-professionellen Bereich eingesetzt. Eine Mini-DV mit ca. 60 Minuten Laufzeit nimmt ca. 13 Gigabyte Speicherplatz auf der Festplatte ein. Als groben Richtwert kann man von ca. 0,2 Gigabyte pro Minute mit Stereoton rechnen.

Da eine Mini-DV ca. 13 Gigabyte Speicherplatz in Anspruch nimmt und eine handelsübliche DVD nur ca. 4,3 Gigabyte Platz bietet, müssen Sie entweder mehrere Rohlinge verwenden oder Sie ändern das Format bzw. die Formatgröße, was allerdings auch einen Qualitätsverlust zur Folge hat.

In den meisten Fällen möchte man allerdings weder schlechte Qualität, noch mehrere Rohlinge verwenden. Wenn Sie z.B. „Magix Video Deluxe“ (Ligos Encoder) verwenden, gibt es eine Möglichkeit, wie man mit bestimmten Einstellungen ca. 90 Minuten von einer Mini-DV Kassette auf eine DVD überspielen kann. In diesem Fall allerdings ohne ein Menü.

Optimierte Quantisierung (variable Bitrate): 10 GB bei unkomprimierten Aufnahme

Maximale Bitrate: 7840
Durchschnittliche Bitrate: 5000 (soll gehalten werden)

P-Frames 48>48 und B-Frames 32>32

Bei einer Mini-DV gilt es zu beachten, dass die Auflösung nicht vom Band definiert wird, sondern durch den PAL-DV-Standard. Bei PAL-DV 4:3 bei exakt 720x576 Pixeln. Das enspricht also 415.000 Pixeln. Natürlich gibt es auch noch Kameras, die noch höhere Auflösungen ermöglichen. Beispielsweise bei Standbildern oder elektrische Bildstabilisation, die dann allerdings auch auf Memory Sticks oder SD-Karten abgelegt werden. Beim Verwackeln wird das Bild der Kamera auf einer größeren Aufnahmefläche gegen die Wackelrichtung verschoben und das Bild somit beruhigt. Wenn Sie allerdings ein noch schärferes Bild benötigen, werden auch noch Kameras mit mehr Pixeln verwendet. Letztendlich kommen trotzdem nur 414.000 Pixel an.

Wenn Sie Bildstörungen feststellen, sollten Sie auf keinen Fall weiter abspielen, denn die Störung kann möglicherweise durch einen Defekt an der Kamera ausgelöst werden. Bevor Sie weiter abspielen, sollten Sie eine Reinigung mit einer Reinigungskassette starten.

Wenn Sie Einbußen bei der Qualität Ihrer Bänder feststellen, kann dies z.B. an falscher Lagerung liegen und es befinden sich möglicherweise Wasserflecken auf dem Material, wenn Sie dieses z.B. im Keller gelagert haben und es feucht geworden ist. Eine weitere Möglichkeit für Qualitätseinbußen kann durch Entmagnetisierung stattfinden. Diese entsteht bei einer Lagerung neben Lautsprechern, Fernsehern oder anderen störenden Quellen.

Wenn Sie Ihre Mini-DV digitalisieren, haben die Filme natürlich vor und nach dem Digitalisieren ein unterschiedliches Format. Für welches Format Sie sich letztendlich entscheiden, ist nicht wirklich relevant für die anschließende Qualität des Encoding-Ergebnisses. Wichtig ist nur die Anzahl der Bitrate und des Endconders. Hier ist eine sichere Wahl x264. Neuskalierungen sollten Sie stets versuchen zu vermeiden. Um eine optimale Qualität beurteilen zu können, sollten Sie sich nicht nur nach dem Computermonitor richten.

Wenn Sie besonders lange Freude mit Ihren Bändern haben möchten, ist es wie bei allen Film-Kassetten wichtig, dass diese optimal gelagert werden, um so Beschädigungen jeglicher Art zu vermeiden. Extreme Bedingungen jeglicher Art schaden Ihren Bändern! Besonders hohe Temperaturschwankungen sind „Gift“ für die Bänder. Dachböden oder Keller eignen sich deshalb nicht als Lagerungsorte. Folge Hinweise helfen für eine lange Lebensdauer:

  • Nehmen Sie immer nur so viele Kassetten mit, wie Sie unbedingt benötigen.
  • Kassetten sollten nach der Aufnahme an einen wohltemperierten Ort gebracht werden! Schützen Sie sie vor dem heißen Auto oder direkter Sonneneinstrahlung!
  • Setzen Sie die Bänder keinen Temperaturschwankungen aus!
  • Schützen Sie die Kamera in der Kameratasche!
  • Achten Sie darauf, dass die Kamera und die Kassetten vor Staub, Sand und salzhaltiger Luft geschützt sind.
  • Nutzen Sie Schutzgehäuse und Schutzbeutel!
  • Vermeiden Sie die Bildung von Kondenswasser innerhalb der Schutzvorrichtungen!
  • Nutzen Sie stets atmungsaktive Schutzhüllen aus dem Fachhandel!

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Wenn Sie Ihre Bänder mehrfach überspielen, leidet die Qualität. Bei jeder Aufnahme entsteht Abrieb und feinster Staub wird erzeugt. Bei jeder Nutzung wird das Band also zum Schmutzträger. Die Videoköpfe verschmieren und es entstehen unschöne Fehler, in Form von Verpixelungen oder grauen Balken. Wenn Sie Glück haben, lassen sich diese Fehler durch eine Reinigungskassette beheben. Bei schwereren Verschmutzungen hilft ggf. nur noch ein professioneller Service.

Das bedeutet, dass Sie eine Aufnahme starten und dabei den Objektivdeckel geschlossen halten. So werden die Bänder auf die Aufnahmebedingungen eingestimmt.

Neue Kassetten kosten ca. 3€. Um immer eine optimale Qualität zu gewährleisten, sollten Sie also darauf verzichten, die Bänder mehrmals zu verwenden.

Schützen Sie die Festplatte, auf der Sie die Filme speichern vor Wärme und Feuchtigkeit. Schließen Sie die Festplatte mindestens einmal pro Jahr an den PC an, damit diese arbeiten kann. So können Sie vermeiden, dass die Mechanik der Festplatte „einrostet“ oder nicht mehr funktioniert, ohne dass sie es rechtzeitig merken.

Wenn Sie Ihre Mini-DV Kassetten abspielen möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen dient immer der Camcorder als Abspielgerät, ansonsten können Sie auch einen speziellen Mini-DV Rekorder verwenden. Der sicherste und vor allem langlebigste Weg ist es allerdings, die Bänder zu digitalisieren und auf eine DVD zu brennen, die Sie dann ganz einfach in jedem gängigen DVD-Player abspielen können.

Eine Anleitung zum Digitalisieren finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.