Fotos digitalisieren

Digitalisierung von Fotos

Wenn Ihr Nachwuchs die ersten Zähne bekommt, zum ersten Mal lächelt oder die ersten Gehversuche macht, sind das unwiederbringliche Momente. Die eigene Hochzeit, das Firmenjubiläum oder die Konfirmation – so etwas kommt nicht zurück. Bevor es Digitalkameras gab, wurden solche Augenblicke auf analogen Bildern festgehalten.

Papierfotos fangen allerdings bereits nach 10 Jahren an zu verblassen und aufgrund von Rissen, Flecken oder anderen Unreinheiten an Qualität zu verlieren. Höchste Zeit, Ihre schönsten analogen Erinnerungen zu digitalisieren und somit vor dem Zahn der Zeit zu schützen! Wir – die Film-Retter – sind die Experten, wenn es um die Digitalisierung von Fotos geht.

Foto-Experte Peter sichtet Fotos vor dem Digitalisieren

Digitalisieren Ihrer Fotos bei den Film-Rettern

Heutzutage hat fast jeder noch staubige Stapel mit Papierbildern und anderen Fotoabzügen, die seit Jahren den Dachboden füllen. Auf diesen analogen Medien befinden sich viele wunderbare Erinnerungen und schöne Momente, die leider mit der Zeit an Qualität anbüßen. Die Bilder verlieren meistens schon nach 10 Jahren die Farben, bekommen Flecken und Risse oder erleiden andere unschöne Qualitätsverluste. Um dies zu umgehen, sollten Sie sie rechtzeitig digitalisieren lassen. Dafür stellt sich natürlich die Frage: Machen Sie diesen Vorgang selbst oder überlassen Sie dies einem Profi? Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen Varianten vorstellen.

Ihre Vorteile

  • Sicherung Ihrer schönsten Bilder für die Zukunft
  • Premium-Qualität aufgrund modernster, professioneller Geräte
  • Schnelle Lieferzeiten und transparente Kostenstruktur
  • Einfache Vervielfältigung möglich
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Digitalisierung von Fotos rettet die schönsten Momente Ihres Lebens, bevor sie verblassen oder vergilben. Rufen Sie uns direkt an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Ihr Team von den Film-Rettern berät Sie gerne – kostenlos und unverbindlich!

Unser Verfahren

Mit der richtigen Kalibrierung der Farben, einer professionellen Staub- und Kratzerentfernung und dem richtigen Speicherformat holen die Film-Retter das Bestmögliche aus Ihren Fotos heraus – in schnellstmöglicher Zeit. Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir auf jeden Fall die Nase vorn.

Wenn Sie Ihre Bilder zu uns bringen, erhalten Sie sie in digitalisierter Form zurück. Die Scans sind nun vielfältig einsetzbar, beispielsweise können Sie sie für Fotobücher verwenden oder im Poster-Format ausdrucken lassen. Schicken Sie uns für Ihren Auftrag einfach das ausgefüllte Kontaktformular zu oder rufen Sie uns an!

Die Schritte der Digitalisierung:

  • Scan mit wahlweise 300 dpi oder 600 dpi
  • Fotos jeglicher Größe können digitalisiert werden
  • Automatische, professionelle Bildverarbeitung, für eine optimale Qualität
  • Staub- und Kratzerentfernung, Korrektur von roten Augen, Fotoretusche, Farbkorrekturen und Kontrastanpassungen
  • Zuschnitt und Bilddrehung, automatische Schräglagenkorrektur
  • Schärfung der Bilder, Glättung von Hintergrundfarben
  • Speicherung im TIFF-, RAW- oder JPEG-Format, wahlweise auch Ihr gewünschtes Format
  • Optimale Sortierung mittels Ordnerstruktur, eigene gewünschte Bildreihenfolge wird natürlich beibehalten

Den benötigten Datenträger für die Speicherung (DVD, BluRay, CD, Stick oder Festplatte) stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erhalten also ein komplett fertiges Produkt. Je nach Absprache gewährleisten wir Ihnen eine Kompatibilität für Android, Mac, IOS bzw. alle weiteren gängigen Betriebssysteme.

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Kosten / Qualität / Zeit für die Digitalisierung Ihrer Fotos

Die zu erwartenden Kosten für eine Digitalisierung können sehr unterschiedlich sein. Sie sollten sich also vorab überlegen, für welche Anzahl an Bildern Sie den Scan wünschen und ob es sich anhand dieser Menge überhaupt lohnt, einen Scanner zu erwerben – gegebenenfalls ist die Digitalisierung beim Profi für Sie die bessere Wahl. Je mehr Fotos wir für Sie digitalisieren, besto niedriger fällt der Preis für jedes Foto aus. Unsere Devise: je mehr, desto weniger! Sie wünschen einen individuellen Kostenvoranschlag? Dann rufen Sie uns doch einfach unverbindlich an und lassen Sie sich von uns beraten. Sie erreichen uns unter +49 (0) 2247 915 90 18.

Selbstverständlich optimieren wir die Qualität Ihrer Fotos. Denn das häufigste Problem, das mit der Zeit bei Fotoabzügen entsteht, ist das Verblassen der Farben.

Beim Fotoscan sollten Sie den Zeitfaktor nicht außer Acht lassen. Die Digitalisierung eines Fotos benötigt mit einem handelsüblicher Scanner ca. eine Minute. Sie möchten dennoch die Arbeit selbst in die Hand nehmen? Gerne stehen wir Ihnen beim Scannerkauf beratend zur Seite. Wenn Sie sich beispielsweise nicht sicher sind, welche Bildauflösung Sie benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Varianten dar. Grundlegendes erklären wir Ihnen im Folgenden:


Die Scanmöglichkeiten bei der Foto-Digitalisierung

Flachbettscanner

Die Verwendung eines Flachbettscanners ist die zunächst einfachste und günstige Möglichkeit, um Ihre analogen Fotoabzüge zu digitalisieren. Eine normale Bürovariante reicht für den Fotocan in der Regel aus. Negative oder Dias, also andere analoge Fotoabzüge, bringen den einfachen Flachbettscanner allerdings meist schon an seine Grenzen.

Im oberen Teil des Scanners, also im Deckel, befinden sich sogenannte Durchlichtungseinheiten. Ihre Verwendung ist besonders für Negative und Dias unabdinglich, da hier das Trägermaterial durchsichtig ist und das auftreffende Licht sonst nicht vernünftig reflektiert werden kann.

Der Scanner besitzt im unteren Teil des Gerätes eine Glasplatte, die verschiedene Schablonen beinhaltet. Auf einer der Schablonen wird dann Ihr Foto positioniert. Bei einem Flachbettscanner gibt es allerdings das Problem, dass viele Bildinformationen auf einem sehr kleinen Raum eingespielt werden. Dies hat dann zur Folge, dass die Qualität nicht befriedigend ist.

Unser Fazit: Der Kauf eines Flachbettscanners lohnt sich nur dann, wenn Sie ausschließlich Fotos scannen möchten und die Qualität nicht zwingend an erster Stelle steht. Wenn Sie mehrheitlich Dias und Negative digitalisieren, ist ein Flachbettscanner nur bedingt zu empfehlen. Die Technik ist allerdings auf einem sehr guten Weg, eine Durchlichtungseinheit zu entwickeln, die eine bessere Bildauflösung gewährleistet.

Vorteile

Ein großer Vorteil der Flachbettscanner ist natürlich das fast unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen preiswerten handelsüblichen Flachbettscanner zahlen Sie lediglich 60 Euro. Bei einem hochwertigen Scanner liegt der Preis bei 200 Euro.

Flachbettscanner bieten dem Nutzer die Möglichkeit, viele analoge Fotovarianten in verschiedenen Formaten zu digitalisieren. Das macht ihn insbesondere im privaten Bereich vielseitig einsetzbar.

Auf der Glasplatte lassen sich die Scanformate auswählen. Abhändig von Ihren Ansprüchen und dem Verwendungsszweck der digitalisierten Fotos, können Sie hier das für Sie passende Format wählen.

Nachteile

Für die Belichtung sind die Einstellungsmöglichkeiten gering. Höherpreisige Flachbettscanner bieten hier zwar gewisse Vorteile, eine individuelle Einstellung der Belichtung ist jedoch auch bei ihnen nicht gegeben. Für ein normales Foto stellt dies kein Problem dar, bei starken Kontrasten, Über- oder Unterbelichtungen kommt die Einschränkung jedoch deutlich zum Tragen.

Ein weiterer Nachteil von Flachbettscannern sind die Newtonschen Ringe, die sich als ovale, regenbogenfarbene Ringe auf dem Bild darstellen. Sie entstehen bei Dias oder Negativen, wenn bei ihnen Wasser zwischen Medium und Motiv gelangt ist – ein Beweis mehr, dass Flachbettscanner eigentlich nur für Fotos geeignet sind.


Digitalisierung mittels Digitalkamera

Eine Digitalkamera findet sich fast in jedem Haushalt. Durch einfaches Abfotografieren haben Sie mit Ihrer Kamera die Möglichkeit, Ihre Fotos zu digitalisieren. Jedoch müssen Sie unweigerlich Abstriche bei der Qualität hinnehmen. Denn da – anders als bei Scannern – nicht jeder Bildpunkt einzeln abgetastet werden kann, bleiben Farbbilanz und Auflösung etwas auf der Strecke.

Beim Abfotografieren des Fotos sollten Sie stets ein Objektiv verwenden, da nur mit ihm gewährleistet ist, dass die Aufnahmen nicht verwackeln. Passen Sie unbedingt das Umgebungslicht an, damit das Fotopapier das Licht nicht reflektiert. Das Licht sollte aus einem 45° Winkel auf das Objekt strahlen und das Foto gleichmäßig treffen, um Spiegelungen auszuschließen. Wenn Sie Farbstiche neutralisieren möchten, können Sie auf einen manuellen Weißabgleich zurückgreifen.

Das Foto muss so flach sein, wie es nur irgendwie möglich ist. Wenn Sie Fotos besitzen, die eine starke Wölbung aufweisen, dann können Sie sie beispielsweise unter ein schweres Buch packen, damit sie glatter werden. Dieser Prozess dauert allerdings seine Zeit. Wenn Sie nach einer schnellen Lösung suchen, sollten Sie Ihre Fotografie unter eine Glasplatte legen. Hierbei entstehen leider ungewünschte Spiegelungen; auch ein Kontrastverlust ist möglich.

Zum Schluss speichern Sie Ihre Bilder als RAW-Dateien. So haben Sie die Möglichkeit, die Digitalbilder mit entsprechenden Bearbeitungsprogrammen nachträglich zu optimieren.

Beim Fotografieren von Dias erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie die Dias mit einem Dia-Projektor auf eine Leinwand projizieren und von dort abfotografieren. Allerdings kommt es oftmals zu ungleichmäßiger Belichtung, Wölbungen in der Leinwand oder auch Reflexionen.


Digitalisierung durch Filmscanner

Die Ergebnisse, die Sie mit Filmscannern erhalten, sind sehr unterschiedlich. Eine wirklich gute Qualität können selbst die hochpreisigen Filmscanner nicht garantieren. Im Gegensatz zu den preiswerten Scannern sind sie jedoch mit wichtigen Funktionen, beispielsweise der Staub- und Kratzerentfernung, ausgestattet. Zudem arbeiten sie mit einer echt-optischen Linse, die es ermöglicht, die Lichtintensität manuell anzupassen. Dies garantiert eine meist wesentlich höhere Qualität des digitalisierten Bildes. Wir empfehlen Ihnen Scanner, die mit LED anstelle von Halogenlampen arbeiten. Das hat nicht nur eine längere Lebensdauer des Gerätes zur Folge, die drei unterschiedlichen Spektren bieten Ihnen außerdem deutlich bessere Farbbalancen und Kontrastmöglichkeiten.

Ein weiteres Kriterium, auf das Sie besonderen Wert legen sollten, ist die Kapazität Ihres Scanners. Je nach Höhe bietet dieser nämlich die Möglichkeit, ganze Filmstreifen innerhalb eines Durchganges zu scannen. Auch ungerahmte Dias können problemlos eingescannt werden.

Sie wünschen weitere Informationen, wie Sie Negative und Dias auch von zuhause aus einscannen können? Dann nutzen Sie doch einfach den Service der entsprechenden Seiten: www.digitalisieren-negative.de oder www.digitalisieren-dias.de


Technische Voraussetzungen für Ihren PC

Eine pauschale Aussage über bestimmte Scan-Programme ist nicht ganz leicht, da die meisten Produkte mit unterschiedlichen Einstellungen funktionieren. In der Regel geben die Hersteller der Scanner an, über welche Voraussetzungen Ihr Computer verfügen muss.

Die meisten und gängigsten Filmscanner werden mittels USB oder FireWire an den PC angeschlossen. Wenn Ihr Rechner nicht über eine entsprechende Schnittstelle verfügt, kann sie kostengünstig erworben werden. Grundsätzlich funktionieren beide Schnittstellen gut, die Scan-Zeit variiert allerdings.

Während des Scan-Vorgangs werden Rohdaten vom Scanner an den Computer übermittelt. Diese erhält der PC über ein Scanprogramm, welches in der Regel im Lieferumfang enthalten ist und verarbeitet sie weiter. Die nötigen Voraussetzungen erfüllt jeder Rechner; sie sind nicht sonderlich hoch, da letztendlich kein fertiges Bild zur Speicherung übertragen werden muss.

Günstig ist es, wenn der Computer einen hohen Arbeitsspeicher hat und schnellere Prozessoren besitzt. Die gelieferten Daten können dann rascher verarbeitet und umgesetzt werden. Die Software, die für den Scan erforderlich ist, benötigt natürlich ein entsprechendes Speichervolumen. Sie sollten also – um Zeit zu sparen – schon vorher für ausreichend Speicherplatz auf dem Scanner sorgen.

Die Festplatte des Computers spielt dagegen eine untergeordnete Rolle, da die Programme, die für den Scan notwendig sind, nicht viel Speicherplatz benötigen. Sie sollten allerdings darauf achten, in welchem Format und in welcher Größe die Bilder nach dem Scan gespeichert werden. Relativ wenig Speicherplatz verbraucht beispielsweise das komprimierte Bildformat JPEG. Bei TIG-Dateien ist der Bedarf an Speicherplatz merklich höher. Leider eignet sich das JPEG-Format nicht für die Weiterverarbeitung der Bilder, denn ist ja – wie schon erwähnt – bereits komprimiert und enthält dadurch weniger Bildinformationen. Sollte auf Ihrem Rechner der Speicher nicht reichen, können Sie ihn jederzeit mit einer externen Festplatte erweitern.

Wichtig ist, dass die Farben Ihrer Bilder nicht verfälscht sind. Achten Sie daher bitte auf die Kalibrierung Ihres Bildschirms – mit Programmen wie „Spyder“ erzielen Sie gute Ergebnisse.


Die passende Software für den Scan

Für ein perfektes Ergebnis Ihrer Digitalisierung bedarf es nicht nur eines guten Scanners, sondern auch der passenden Software. Normalerweise erhalten Sie beim Kauf eines Scanners das erforderliche Computerprogramm mit dazu. Sie können es problemlos verwenden, sollten jedoch bedenken, dass die Software von anderen Anbietern gegebenenfalls bessere Ergebnisse liefert. Damit Sie entscheiden können, ob Sie das inkludierte oder ein anderes Programm verwenden sollten, raten wir Ihnen, zunächst einige Probescans durchzuführen.

Die bekanntesten und besten Programme, die Sie als Software erwerben können, sind diejenigen von „SilverFast“ oder „VueScan“. Beide bieten besonders gute Ergebnisse und außerdem verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Sogar Fotos, die einen Orangestich aufweisen, können mit „SilverFast“ und „VueScan“ in normal belichtete Bilder umgewandelt werden. Ein weiteres Plus: Defizite im Bereich Belichtung lassen sich – im Vergleich zu Flachbettscannern – besser beheben.


Auflösung und Belichtungsspielraum beim Foto digitalisieren

Die zwei wichtigsten Faktoren, die Sie beim Scannerkauf berücksichtigen sollten, sind die Auflösung und der Belichtungsspielraum. Wir möchten sie Ihnen gerne etwas genauer erläutern.

Auflösung

Die Auflösung wird besonders in puncto Bildschirme, Fotos und Kameras genannt. Auch bei Scannern ist die Auflösung bedeutend. Die meisten Scanner erfüllen den Anspruch einer ausreichenden Auflösung; von ihr spricht man ab 300 dpi.

Belichtungsspielraum

Das Detail eines Fotos wird durch den Belichtungsspielraum definiert. Er sagt aus, wie der Scanner Schatten und Licht miteinander verbindet und das Ergebnis darstellt.

Hier macht sich einer der größten Vorteile von Negativen bemerkbar. Da sie über eine extrem hohe Belichtungszeit verfügen, werden Kontraste in der Regel besonders gut wiedergegeben. Die Negative von Schwarz-Weiß-Fotos liefern die besten Ergebnisse.

Die Qualität des Belichtungsspielraumes misst man auf einer Skala von 0 bis 4. Die verwendete Einheit heißt „Dmax“. Bereits bei einem „Dmax“-Wert von 3 spricht man von einem qualitativ hochwertigen Ergebnis. 

Zusammenfassung

In der Regel geht man davon aus, dass Fotos nur einmal gescannt werden. Wenn Sie dabei also eine gute Qualität erlangen möchten, sollten Sie für die Digitalisierung immer die höchste Qualitätsstufe verwenden. Das erzielen Sie durch einen Scanner mit einer 28- oder 48-Bit-Rate, um alle Farbinformationen zu speichern. Es gilt: Wenn Sie eine hohe Anzahl an Farbinformationen wünschen, damit das Bild „echter“ wirkt, sollten Sie auch einen Scanner kaufen, der eine höhere Bitrate aufweist. Zudem ist es wichtig, wie viele verschiedene Farbtöne Ihr Scanner erkennt. Die neuen Scanner können – im Vergleich zu den Älteren – bis zu 4000 Farbtöne innerhalb einer Farbe unterscheiden.

Sie werden also wohl oder übel Abstriche machen müssen – entweder bei der Zeit, den Kosten oder der Qualität. Wenn Sie sich allerdings für eine Digitalisierung bei den Film-Rettern entscheiden, erhalten Sie nicht nur das Beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern haben auch einen professionellen Dienstleister und Ratgeber an Ihrer Seite.


Die Ursprünge der Fotografie

Als Erfinder der Fotografie sind vorrangig Louis Daguerre und Nicéphore Niépce zu nennen. Den beiden Franzosen glückte die Entwicklung der chemischen und technischen Abbildung von Motiven. Am 22. November 1826 gelang es Niépce erstmals, ein Bild lichtbeständig und vor allem dauerhaft festzuhalten. Die Technik wurde seit diesem Tag stetig verbessert und mehrfach ausgebaut.

Einen richtigen Foto-Erfinder auszumachen, ist allerdings nicht ganz einfach, denn schon in den Jahren vorher wurde an der Entwicklung geforscht und gearbeitet. Deshalb bezeichnet man Louis Daguerre und Nicéphore Niépce auch eher als Entdecker der Fotografie.

Die ursprüngliche Idee und Vorentwicklung der Fotografie war die „Camera Obscura“, ein Kasten aus Holz, der von Ibn al-Haitham, einem um das Jahr 980 lebenden Forscher, entwickelt wurde. „Camera Obscura“ ist die lateinische Bezeichnung für „Dunkle Kammer“. In eine nach vorne ausgerichtete Wand des Kastens wurde ein Loch gebohrt, damit man aus der Rückwand ein kleines, viereckiges Stück heraussägen konnte. Über dieses Loch ließ sich ein weißes Papier kleben. Neben dem Blatt Papier war ein Baum abgebildet – man sah ihn falsch herum, also auf dem Kopf stehend. Ibn al-Haitham verstand damals nicht, warum diesen Phänomen zustande kam. Zeit seines Lebens blieb es für ihn ein Geheimnis.

Entwicklung der Fotografie, von den Anfängen bis zur Digitalkamera und Spiegelreflexkamera

Es war Leonardo Da Vinci, der schließlich herausfand, warum das Bild auf dem Kopf dargestellt wird, aber auch er fand keine Methode, um diesem Phänomen entgegenzuwirken. Im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit wurde oftmalig nach einer Antwort gesucht und viel mit Linsen und anderen Gegenständen experimentiert.

Eine Teillösung erarbeitete schließlich der deutsche Erfinder Johann Zahn im Jahre 1686. Er baute eine kleinere Version der vorher sehr großen „Camera Obscura“, die ihm den Transport erleichterte. Sein genialer Schachzug: der kleine Spiegel, der in einem 45°-Winkel zur Linse stand und endlich dafür sorgte, dass das Bild richtig herum angezeigt wurde. Leider war dadurch nicht jedes Problem gehoben, da es weiterhin nicht möglich war, analoge Fotoabzüge oder transportierbare Bilder zu erstellen.


Eine Revolution: die ersten richtigen Bilder in der Geschichte der Fotografie

Demjenigen, dem es zuerst gelang, Fotos zu erstellen, war der Franzose Joseph Nicéphore Niépce, der von 1765-1833 gelebt hat. Er warf die Fotos auf eine lichtempfindliche Schicht. Der Erfolg dieses Konzeptes beruhte auch auf der Erfindung der „Camera Obscura“. Er hat es geschafft, Bilder in chlorsilbergetränktes Papier zu bannen. Der Nachteil: Die Bilder waren nicht lichtbeständig, sodass sie nach kurzer Zeit verblassten.

Es galt für Niépce also, eine Lösung zu finden, damit man die Bilder dauerhaft auf einem Papier festhalten konnte. Nach mehreren Testreihen kam er auf die Idee, das Papier mit Asphalt zu beschichten. So entstand eine Vorlage, um Bilder anzufertigen, die nicht direkt wieder verblassten. Niépces erstes Bild zeigt den Blick aus dem Fenster in seinem Wohnsitz in Chalon-sur-Saône. Dieses erste, auf einem Papier verewigte Bild war eine Sensation.

Die damals so dargestellten Motive durfte sich allerdings nicht bewegen, da die Belichtungszeit bis zu acht Stunden betrug. Klar, dass es nicht möglich war, einen Menschen oder ein Tier zu fotografieren. Fotografierte Motive waren daher ausschließlich Landschaften und Gegenstände. Eine Lösung erarbeitete der bekannte Theatermaler Louis Jaques Mandé Daguerre, der von 1787 bis 1851 lebte. Er war von Niépces Arbeit so begeistert, dass er sich ihm 1829 abschloss, um eine Reduzierung der Belichtungszeit zu erzielen.

Das erste Foto der Welt von 1826

Verkürzung der Belichtungszeit

Unter der Belichtungszeit versteht man die Zeit, in der der Film (oder, wie bei Niépce, die Platte) dem Licht ausgesetzt wurde. Diese Zeit wird in Sekunden angegeben. Durch die verschiedenen Belichtungszeiten kann man ganz verschiedene Bildwirkungen erschaffen.

Damit Niépce ein anschauliches Bild erhalten konnte, musste er dieses wie erwähnt für fast acht Stunden ununterbrochen belichten. Mittlerweise dauert dieser Vorgang nur noch wenige Sekunden. Von einer Langzeitbelichtung spricht man heutzutage dann, wenn der moderne Sensor mehrere Sekunden oder Minuten benötigt.

Das Fotografieren von bewegten Objekten war eine Errungenschaft, die erst nach dem Tod von Nicéphore Niépce gelang. Auch interessant: Im Jahre 1837 glückte es Louis Daguerre, dass ein latentes (also ein nicht sichtbares) Bild durch eine Jodsilberplatte kurz belichtet werden konnte. Reiner Zufall, denn: Da die Wetterbedingungen für eine lange Belichtung nicht mitgespielt hatten, musste Daguerre seinen Vorgang abbrechen. Die Jodsilberplatte legte er deshalb in einen Chemieschrank. Als er diese später wieder herausnahm, war die Perfektion gelungen: Man konnte ein Bild erkennen. Klar war nun: Irgendwas war in diesem Schrank geschehen. Nur was?


Des Rätsels Lösung

Es war klar: Im Schrank war etwas passiert, was dafür gesorgt hatte, dass die Belichtungszeit deutlich gesunken war. Natürlich galt es nun herauszufinden, was es gewesen ist. Louis Daguerre forschte nach und erstellte weitere Fotos auf einer Jodsilberplatte. Diese legte er dann wieder in seinen Schrank und entfernte jedesmal eine andere Chemikalie.

Damit versprach er sich, genau den cheminischen Stoff zu finden, der für die Belichtungsverkürzung zuständig war. Diesen Vorgang wiederholte er so lange, bis er alle Chemikalien entfernt hatte. Es blieben schließlich nur einige Tropfen Quecksilber zurück; leider wurden sie aus Versehen verschüttet.

Dennoch war die Lösung des Problems gefunden: Es war Quecksilber! Damit Daguerre den Vorgang, der sich im Schrank abgespielt hatte, nachstellen konnte, behandelte er seine Jodsilberplatten mit den Quecksilberdämpfen. Zudem verwendete er eine Kochsalzlösung, um zu verhindern, dass das Bild verblasste. Durch dieses Verfahren konnte die Belichtungszeit auf revolutionäre 20 Minuten verkürzt werden. Das war im Vergleich zu den vorherigen acht Stunden eine grandiose Entdeckung. Daguerre beließ es nicht dabei, sondern stellte weitere Versuche an. So schaffte er es, abhängig von der Anzahl der Sonnenstunden und dem Sonnenstand, die Belichtungszeit weiter zu reduzieren. Im Sommer kam er auf vier und im Winter auf 20 Minuten.

Letztendlich entschieden Louis Daguerre und Nicéphore Nièpces Sohn Isidore Nièpce, diese Errungenschaft anhand einer Rechtsgrundlage der Regierung zu übermitteln. Sie gaben die Erfindung also der Öffentlichkeit. Somit konnte jeder von der Erfindung profitieren. Um die Erfinder zu ehren, nannte man das Verfahren von nun an „Daguerreotypie“. Zudem wurden die Erfinder mit einer adäquaten Rente belohnt. Ein Problem war jedoch weiterhin nicht gelöst: Die entstandenen Bilder waren nach wie vor Unikate. Fotoabzüge auf Papier blieben immer noch undenkbar.


Die alten und neuen Fotoformate

Gerne möchten wir Ihnen weitere Informationen über Ihre Bilder an die Hand geben und Ihnen nun die wichtigsten Fotoformate vorstellen. Wenn von einem Format die Rede ist, spricht man in der Regel von der Größe des Bildes, genauer: vom Seitenverhältnis von Höhe und Breite. Fotos, die mit einer Digitalkamera erstellt werden, haben stets das Format von 3:4. Bei analogen Fotos ist es 2:3. – Natürlich nur dann, wenn manuell keine Veränderung stattgefunden hat.

Das Verhältnis dieser Formate zeigt die folgende Grafik:

Foto-Formate, 2:3 als Foto, 3:4 digitalisiert als Datei

Der Profi-Tipp:

Natürlich kann es sein, dass Sie auch bei Ihrer Digitalkamera das 2:3 Format wünschen. Achten Sie also beim Erstellen des Fotos auf einen erweiterten Rand. Da bei diesem Format die Ränder teilweise weggeschnitten werden, dürfen sich an diesen Stellen keine wichtigen Details befinden.


Häufige Fragen

Welche Auflösung benötigt man?

Die Auflösung sollten Sie dem Verwendungszweck anpassen. Für eine digitale Abspeicherung und die Ansicht am PC reicht eine Auflösung von 300 dpi ("dots per inch"). Sie möchten Ihre Bilder ausdrucken? Dann brauchen Sie eine bessere Qualität und somit eine höhere Auflösung. Dazu sollten Sie die Bilder einscannen, um mehr Bildpunkte und Bildinformationen zu erhalten. Der spätere Druck wirkt merklich hochwertiger.

Nun zur Frage, welche Auflösung die richtige für Ihre Fotodigitalisierung ist. Dazu müssen Sie klären, für welchen Anlass Sie Ihre Bilder scannen. Für den Alltagsgebrauch raten wir Film-Retter zu einer Auflösung von 6 Megapixeln. Diese ist mehr als ausreichend und einem normalen Budget entsprechend. Verwendung finden derart digitalisierte Fotos meist auf Bildschirmen und Fernsehern. Planen Sie jedoch, Ihre Bilder mithilfe eines Beamers an eine Wand zu projizieren, lohnt sich eine höhere Auflösung, um die Tiefenstärke zu optimieren.

Welche Anzahl an Megapixeln werden benötigt?

Eine Diaauflösung, die sich zwischen 1.800 und 3.600 dpi befindet, gilt als geeignet, um qualitative Ergebnisse zu erhalten. Eine Auflösung in diesem Rahmen bietet einen gewissen Spielraum für Ausschnittsvergrößerungen, ist aber von den Datenmengen in Megapixel noch gut händelbar.

Wie haltbar sind meine Daten, wenn ich sie auf CD oder DVD archiviere?

Wenn Sie Ihre Fotos digitalisiert haben, können Sie sie ohne Qualitätseinbußen beliebig oft auf andere Medien kopieren. Um einem möglichen Verlust durch äußere Einflüsse zu entgehen, sollten Sie Ihre Daten auf zwei Festplatten archivieren, die Sie an unterschiedlichen Orten lagern. Damit sind Sie für alle Eventualitäten gerüstet. Es empfielt sich ein Check im Abstand von für Jahren; er gibt Ihnen die  Sicherheit, dass die Datenträger einwandfrei funktionieren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Speicherung auf handelsüblichen DVD-Rohlingen. Sie sind natürlich jedoch ganz so robust wie Festplatten. Denn wenn die DVD Kratzer erhält, sind auch die digitalisierten Bilder nicht mehr abrufbar. Überspielen Sie die Fotos idealerweise ca. alle zehn Jahre auf einen neuen Datenträger, so sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Sind hochauflösende Scans vom Arbeitsspeicher abhängig?

Wenn Sie Ihr Foto mit einer Auflösung von 4000 dpi scannen und dabei eine Farbtiefe von 24 Bit verwenden, erhalten Sie – wenn Sie das unkomprimierte TIF-Format wählen – eine Datei, die ca. 60 Megabyte groß ist. Bei der Speicherung im JPEG-Format sinkt diese Größe auf 5 Megabyte. Diesen Schritt sollten Sie allerdings nur dann vornehmen, wenn Sie die Bilder ausschließlich zur Datenspeicherung digitalisiert haben. Für eine Nachbearbeitungen ist er nicht ratsam. Hier bietet sich stattdessen an, ein unkomprimiertes Format zu verwenden. Beide Speichergrößen können von einem handelsüblichen Rechner bewältigt werden.

Fotos zum Digitalisieren, Beispiel Auflösung

Wird eine JPEG-Datei nach dem Scan kleiner?

Moderne Scanner bieten die Möglichkeit, zwischen einem zweifachen bis 16-fachen Scan zu wählen. Einen Mehrfachscan sollte man jedoch nur dann durchführen, wenn man einen sehr guten Filmscanner besitzt und das Bildrauschen verringert werden soll. Weiterer Nutzen: Auch bei hochwertigen Scannern kann es passieren, dass in dunklen Bildbereichen die Farben der Pixel verfälscht dargestellt werden. In diesem Fall tauchen auf schwarzen Bildbereichen rote, grüne oder gelbe Pixel auf. Mit einem Mehrfachscan können Sie diesen Fehler minimieren.

Wenn Sie mehrfache Scans durchführen, werden Sie feststellen, dass die JPEG-Datei, die dabei entsteht, immer kleiner wird. Nehmen Sie einen Scan mit 400 dpi vor, erhalten Sie eine Dateigröße von 10 Megabyte. Bei einem zweifachen Scan verringert sich der Wert bereits auf 9,8 Megabyte.

Die Ursache: Wenn man bei einem JPG eine Kompression durchführt, werden die Bildstrukturen gleichmäßig stark komprimiert. Das hat folgenden Grund: Wenn eine Bildfläche 10.000 Pixel in blau hat, werden anstatt 10.000 einzelnen Pixeln nur die Menge von 10.000 Pixeln gespeichert sowie deren ungefährer Ort. Störpixel benötigen aber eine Definition von Flächen, die zusätzlich abgespeichert werden. Es entstehen also noch mehr Daten, die gespeichert werden müssen. Folglich wird die Datei zunächst größer. Durch einen Mehrfachscan werden diese Störpixel entfernt und dadurch weniger Pixel gespeichert. Dies macht die Datei kleiner.

Wichtiger Hinweis: Wenn eine Datei wegen eines mehrmaligen Scans weniger Speicher aufweist, bedeutet das, dass der Mehrfachscan funktioniert hat. Egal, ob man das Ergebnis erkennt oder nicht.

Sollte man Bilder vor oder nach dem Scannen optimieren?

Wenn man mit einem Scanner eine Vorlage einscannt, werden zunächst rohe Scandaten an den Computer übermittelt. Verarbeitet werden diese Daten dann mit der installierten Software. Sie können zwar abhängig von der Belichtungsmessung oder dem Mehrfachscan die Software verstellen, die eigentliche Bearbeitung folgt aber erst anschließend. Der Vorgang des Scannens ist also gewissermaßen auch eine Bearbeitung Ihrer Bilder.

Wenn Sie allerdings grundlegende Änderungen vornehmen möchten, beispielsweise die Optimierung von Kontrast, Helligkeit oder Farben, können Sie diese Einstellungen bereits vor dem Digitalisierungsstart am Scanner tätigen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, sie am PC mit einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm durchzuführen. Beide Varianten liefern gleich gute Ergebnisse.

Wenn Sie die Bearbeitung schon während des Scannens vornehmen, haben Sie den Vorteil, dass das Bild nach dem Scannen bereits nach Ihren Wünschen optimiert wurde. Wenn Sie allerdings Photoshop anwenden möchten, lassen sich auch nach dem Scanvorgang mit dem Bearbeitungsprogramm nutzbringende Retuschierarbeiten und andere Korrekturen durchführen.

Wo erhalte ich weitere Informationen zum Thema Fotografie?

Rund um das Themengebiet Fotografie bieten spezielle Internetforen und auch Fotomagazine reichlich Informationsmaterial. Die Tipps werden sowohl von Hobby- als auch von Profifotografen bereitgestellt; das Spektrum ist groß und behandelt Fotos, Kameras, Scanner und vieles Weitere. Uns hat das Fotomagazin der Heise Gruppe besonders gut gefallen. Auf ihrer Website unter heise.de finden Sie Foren von und für Privatleute, hilfreiche Tipps zu Produktneuheiten und so weiter.