Digitalisierung von Fotos

Wenn Ihr Nachwuchs die ersten Zähne bekommt, zum ersten Mal lächelt oder die ersten Gehversuche macht, sind das unwiederbringliche Momente. Die eigene Hochzeit, das Firmenjubiläum oder die Konfirmation - so etwas kommt nicht zurück. Bevor es Digitalkameras gab, wurden solche Augenblicke auf analogen Bildern festgehalten.

Papierfotos fangen allerdings bereits nach 10 Jahren an, zu verblassen und aufgrund von Rissen, Flecken oder anderen Unreinheiten an Qualität zu verlieren. Höchste Zeit, Ihre schönsten analogen Erinnerungen zu digitalisieren und somit vor dem Zahn der Zeit zu schützen! Wir – die Film-Retter – sind die Experten, wenn es um die Digitalisierung von Fotos geht.

Foto-Experte Peter sichtet Fotos vor dem Digitalisieren

Digitalisierung Ihrer Fotos bei den Film-Rettern

Heutzutage hat fast jeder noch staubige Stapel mit Papierbildern und anderen Fotoabzügen zuhause, die seit Jahren den Dachboden füllen. Auf diesen analogen Medien, befinden sich viele wunderbare Erinnerungen und schöne Momente, die leider mit der Zeit an Qualität verlieren. Ihre Bilder verlieren meistens schon nach 10 Jahren die Farben, erleiden Risse oder bekommen Flecken oder andere unschöne Qualitätsverluste. Um dies zu umgehen, sollte Sie diese rechtzeitig digitalisieren lassen. Dafür stellt sich natürlich die Frage: machen Sie diesen Vorgang selbst oder überlassen Sie dies einem Profi? Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen Varianten vorstellen.

Ihre Vorteile

  • Sicherung Ihrer schönsten Bilder für die Zukunft
  • Premium-Qualität aufgrund modernster, professioneller Geräte
  • Schnelle Lieferzeiten und transparente Kostenstruktur
  • Einfache Vervielfältigung möglich
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Digitalisierung von Fotos rettet die schönsten Momente Ihres Lebens, bevor sie verblassen oder vergilben. Rufen Sie uns direkt an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Ihr Team von den Film-Rettern berät Sie gerne – kostenlos und unverbindlich!

Unser Verfahren

Wenn es um das Preis- / Leistungsverhältnis geht, haben die Film-Retter natürlich eine Länge Vorsprung. Mit der richtigen Kalibrierung der Farben, einer professionellen Staub- und Kratzerentfernung und dem richtigen Speicherformat, wird natürlich nur das bestmögliche aus Ihren Fotos herausgeholt. Bei den Film-Rettern erhalten Sie Ihre Fotos in digitalisierter Form in der schnellstmöglichen Zeit. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie für diesen Vorgang nicht Ihre wertvolle Freizeit aufwenden müssen.

Wenn Sie Ihre Bilder zu uns bringen, erhalten Sie sie in digitalisierter Form von uns zurück. Mit der digitalisierten Version können Sie wiederum Ausdrucke machen, egal ob für Fotobücher oder im Poster-Format. Schicken Sie uns für Ihren Auftrag einfach das ausgefüllte Kontaktformular zu oder rufen Sie uns an!

Die Schritte der Digitalisierung:

  • Scan mit wahlweise 300 dpi oder 600 dpi
  • Fotos jeglicher Größe können digitalisiert werden
  • Automatische, professionelle Bildverarbeitung, für eine optimale Qualität
  • Staub- und Kratzerentfernung, Korrektur von roten Augen, Fotoretusche, Farbkorrekturen und Kontrastanpassungen
  • Zuschnitt und Bilddrehung, automatische Schräglagenkorrektur
  • Schärfung der Bilder, Glättung von Hintergrundfarben
  • Speicherung im TIFF-, RAW- oder JPEG-Format, wahlweise auch Ihr gewünschtes Format
  • Optimale Sortierung mittels Ordnerstruktur, eigene gewünschte Bildreihenfolge wird natürlich beibehalten

Die benötigten Datenträger für die Speicherung (DVD, BluRay, CD, Stick oder Festplatte) erhalten Sie nach persönlicher Auswahl gerne bei uns. Sie erhalten also ein komplett fertiges Produkt. Je nach Absprache gewährleisten wir Ihnen natürlich eine Kompatibilität für Android, Mac, IOS bzw. alle weiteren gängigen Betriebssysteme.

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digitalisierte Fotos

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Kosten / Qualität / Zeit für die Digitalisierung Ihrer Fotos

Die zu erwartenden Kosten für eine Digitalisierung können sehr unterschiedlich ausfallen. Sie sollten sich also zunächst überlegen, wie viele Bilder Sie digitalisiert haben möchten und ob es sich anhand dieser Menge überhaupt lohnt, einen Scanner zu erwerben oder ob Sie diesen Vorgang dann zwecks Kosten lieber einem Profi überlassen möchten. Ein handelsüblicher Scanner benötigt für den Scanvorgang ca. eine Minute pro Foto. Bei den Film-Rettern haben Sie den Vorteil, dass der Preis pro Foto davon abhängig ist, wie viele Fotos Sie zu uns bringen. Unsere Devise: je mehr, desto weniger! Sie wünschen einen individuellen Kostenvoranschlag? Dann rufen Sie uns doch einfach unverbindlich an und lassen Sie sich von uns beraten. Sie erreichen uns unter +49 (0) 2247 915 90 18.

Das häufigste Problem, das mit der Zeit bei Fotoabzügen entsteht, ist das Verblassen der Farben. Ihr Vorteil bei uns: wir nehmen bei Ihren Bildern bei der Digitalisierung auch eine Farboptimierung vor.

 

Wenn Sie das Digitalisieren allerdings selbst erledigen möchten, müssen Sie sich auch einen passenden Scanner kaufen. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, welche Bildauflösung Sie benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren, wir sind Ihr Ratgeber, wenn es um das Digitalisieren geht und legen Ihnen gerne die verschiedenen Varianten dar.

Wir möchten Ihnen deshalb nun einige Einsatzmöglichkeiten, sowie Funktionen von Scanner erklären:


Die Scanmöglichkeiten bei der Foto-Digitalisierung

Flachbettscanner

Der Flachbettscanner ist die zunächst einfachste und günstige Möglichkeit, um Ihre analogen Fotoabzüge zu digitalisieren. Die einfache Bürovariante reicht in der Regel schon aus, um Fotos in ausreichender Qualität einzuscannen. Negative oder Dias, also andere analoge Fotoabzüge, bringen diese allerdings schon häufig an ihre Einsatzgrenze.

Im oberen Teil des Scanners, also im Deckel, befinden sich sogenannte Durchlichtungseinheiten. Diese Funktion ist natürlich besonders für Scans von Negativen und Dias unabdinglich, da das Trägermaterial in diesen Fällen durchsichtig ist und das auftreffende Licht sonst nicht vernünftig reflektiert werden kann. Wenn der Fokus der Bilder falsch gesetzt wird, spiegelt sich dies oftmals im Ergebnis wieder. Die Auflösung des Bildes wird unscharf. Der Scanner besitzt im unteren Teil des Gerätes eine Glasplatte, die verschiedene Schablonen beinhaltet. Auf dieser Schablone wird dann Ihr Foto positioniert. Bei einem Flachbettscanner gibt es allerdings das Problem, dass viele Bildinformationen auf einem sehr kleinen Raum eingespielt werden. Dies hat dann zur Folge, dass die Qualität nicht befriedigend ist.

Der Kauf eines Flachbettscanners lohnt sich eigentlich nur dann, wenn Sie ausschließlich Fotos einscannen möchten und die Qualität nicht zwingend an erster Stelle steht. Wenn Sie vorwiegend Dias und Negative scannen möchten, ist ein Flachbettscanner eher nicht zu empfehlen. Die Technik ist allerdings auf einem sehr guten Weg, sich soweit weiterzuentwickeln, um eine Durchlichtungseinheit zu entwickeln, damit die gute Bildauflösung gewährleistet werden kann.

Nachteile

Besonders sticht natürlich die Tatsache heraus, dass die Flachbettscanner in der Regel kaum Einstellungsmöglichkeiten haben, wenn es um die Belichtung geht. Sie können natürlich für einen höheren Preis Scanner erwerben, die diese Einheit besitzen, Sie können diese aber in den meisten Fällen nicht individuell verstellen. Wenn Sie ein ganz normales Foto digitalisieren möchten, stellt dies zunächst kein Problem dar. Schwierig wird es allerdings dann, wenn Sie starke Kontraste, Überbelichtungen oder Unterbelichtungen auf den Fotos haben. Ein weiteres Problem, welches oftmals mit dieser Art von Scannern entsteht, sind die Newtonschen Ringe, die sich als regenbogenfarbene, ovale Ringe auf dem Bild darstellen. Dieses Phänomen tritt allerdings in der Regel nur bei Dias oder Negativen auf, wenn bei diesen zwischen Medium und Motiv Wasser gelangt ist. Es lässt sich also wiederrum feststellen, dass die Flachbettscanner eigentlich nur für Fotos gut geeignet sind.

Vorteile

Ein großer Vorteil der Flachbettscanner ist natürlich das fast unschlagbare Preis- / Leistungsverhältnis. Er bietet dem Nutzer die Möglichkeit, verschiedenste analoge Fotovarianten in verschiedenen Formaten zu digitalisieren, was ihn natürlich besonders im privaten Bereich sehr alltagsüblich macht.

Auf der Glasplatte des Scanners befinden sich verschiedene Vorgaben. Diese geben vor, welche Formate gescannt werden können. Die Wahl der Varianten hängt natürlich auch davon ab, wie Ihre Ansprüche bzw. der Verwendungszweck ausfallen. Der Preis für den handelsüblichen Flachbettscanner kann zwischen 60€ bis 200€ variieren.

In der Regel überwiegen bei diesem Verfahren allerdings die Nachteile.


Fotos anhand von Digitalkameras digitalisieren

Viele oder fast schon alle Haushalte verfügen heute über eine Digitalkamera. Auch mit dieser haben Sie natürlich die Möglichkeit, Ihre Papierabzüge zu digitalisieren, indem Sie diese einfach abfotografieren. Normale Fotoabzüge, aber auch Dias und Negative, lassen sich heute ohne große Komplikationen digitalisieren. Wenn Sie Ihre Fotos allerdings abfotografieren, müssen Sie unweigerlich Abstriche bei der Qualität machen. Detailtreue, Farbbilanz und Auflösung bleiben natürlich etwas auf der Strecke, da hier – anders als bei Scannern – nicht jeder Bildpunkt einzeln abgetastet werden kann.

Als DSLR bezeichnet man Spiegelreflexkameras, die mit einem Aufnahme-Sensor versehen sind. Diese können auch heute noch druckfähige Ergebnisse erstellen.

Dias können Sie besonders dann sehr qualitativ digitalisieren, wenn Sie diese mit einem Dia-Projektor auf eine Leinwand projizieren und diese dann von dort abfotografieren. Sie benötigen für diesen Vorgang allerdings einen abgedunkelten Raum und eine weiße Wand, auf die Sie projizieren.

Bei dieser Art der Digitalisierung kommt es allerdings oftmals zu ungleichmäßiger Belichtung, Wölbungen in der Leinwand oder auch Reflexionen. Das Bild sollte so flach sein, wie es nur irgendwie möglich ist. Wenn Sie Fotos besitzen, die eine starke Wölbung aufweisen, dann können Sie diese beispielsweise unter ein schweres Buch legen, damit es wieder glatter wird. Dieser Prozess dauert allerdings auch seine Zeit. Wenn Sie nach einer schnellen Lösung suchen, sollten Sie eine Glasplatte verwenden, die vor Ihrer Fotografie auf dem Bild abgelegt wird. Diese sorgt für die nötige Glätte. Sie müssen allerdings auch damit rechnen, dass das Bild an Kontrast verliert und ungewünschte Spiegelungen durch das Glas entstehen.

Vor diesem Vorgang sollten Sie darauf achten, dass die Einstellungen korrekt abgestimmt sind. Die Auswahl des Equipments, sowie der richtigen Blende, des Objektives und deren Ausrichtung, können bei jedem Bild unterschiedlich sein und muss somit ggf. mehrfach angepasst werden. Für den eigentlichen Vorgang sollten Sie stets ein Objektiv verwenden, da nur dieses gewährleisten kann, dass Sie die Aufnahmen nicht verwackeln. Wenn Sie Spiegelungen verhindern möchten, sollten Sie mattes Glas verwenden. Dabei wird allerdings auch die Farbstärke gedämpft und die Schärfe des Bildes nimmt dadurch ab.

Am besten positionieren Sie die Kamera auf einem Stativ, welches sich über dem Foto befindet oder Sie positionieren dieses davor. Passen Sie unbedingt das Umgebungslicht an, damit das Fotopapier das Licht nicht reflektiert. Das Licht muss das Foto gleichmäßig treffen, damit Spiegelungen komplett ausgeschlossen werden können. Um dies zu gewährleisten, sollte das Licht aus einem 45° Winkel auf das Objekt strahlen. Wenn Sie Farbstiche neutralisieren möchten, können Sie auf einen manuellen Weißabgleich zurückgreifen.

Sie sollten Ihre Bilder als RAW-Dateien abspeichern, damit Sie ggf. noch die Möglichkeit haben, diese mit entsprechenden Bearbeitungsprogrammen nachträglich zu bearbeiten.


Digitalisierung mit speziellen Filmscannern

Bei den meisten Filmscanner erhalten Sie sehr unterschiedliche Ergebnisse. Der eigentliche Nutzen bestätigt sich allerdings nur dann, wenn Sie Dias oder Negative, also Fotos auf andere Filmmaterialien digitalisieren wollen. Die Modelle, die zufriedenstellende Ergebnisse liefern, kosten in der Regel auch relativ viel Geld. Die teuren Geräte sind allerdings auch keine optimale Lösung, da diese oft nicht die richtigen Farben wiedergeben und für Negative meist gänzlich ungeeignet sind. Wichtige Funktionen, wie z.B. Staub- und Kratzerentfernung, sind keine selbstverständlichen Funktionen. Sie können also davon ausgehen, dass Sie für hohe Ansprüche auch einen hohen Preis zahlen müssen.

Da professionelle Fotoscanner mit einer echt-optischen Linse arbeiten, erreichen Sie hier auch eine oftmals wesentlich höhere Qualität des digitalisierten Bildes. Die Endqualität des Produktes wird also schon deshalb deutlich verbessert, da die Lichtintensität manuell angepasst werden kann und Sie somit mehr Kontrolle darüber haben. Wir empfehlen Ihnen Scanner, die mit LED anstelle von Halogenlampen arbeiten. Das hat nicht nur eine längere Lebensdauer des Gerätes zur Folge, die drei unterschiedlichen Spektren bieten Ihnen außerdem deutlich bessere Farbbalancen und Kontrastmöglichkeiten.

Ein weiteres Kriterium, auf das Sie besonderen Wert legen sollten, ist die Kapazität Ihres Scanners. Je nach Höhe bietet dieser nämlich die Möglichkeit, ganze Filmstreifen innerhalb eines Durchganges zu scannen. Natürlich darf man hierbei auch die verwendete Software und Qualität nicht außer Acht lassen. Diese Scanner können auch ungerahmte Dias problemlos einscannen.

Wenn Sie Scans erhalten möchten, mit denen auch Ausdrucke in A4 und größer möglich sind, benötigen Sie einen hochwertigeren Scanner. Wenn Sie für Ihre Aufnahmen allerdings gute Qualität erwarten, sollten Sie – entsprechend des Preis- / Leistungsverhältnisses – einen professionellen Service aufsuchen. Wenn Sie eine entsprechende Qualität erwarten, kommen Sie um einen Scanner, der über eine entsprechende Durchlichtungseinheit verfügt, eigentlich nicht herum. Nur hier können eine gute Bildauflösung und Bildqualität gewährleistet werden.

Sie wünschen weitere Informationen, wie Sie Negative und Dias auch von zuhause aus einscannen können? Dann nutzen Sie doch einfach den Service der entsprechenden Seiten:
www.digitalisieren-negative.de oder www.digitalisieren-dias.de


Technische Voraussetzungen für Ihren PC

Eine pauschale Aussage über bestimmte Scan-Programme zu nennen, hat eigentlich keinen Zweck, da die meisten Produkte mit unterschiedlichen Einstellungen funktionieren und somit keine ständig wiederkehrende Vorgehensweise darstellbar ist. In der Regel geben die Hersteller der Scanner aber an, über welche Voraussetzungen Ihr PC verfügen muss, damit es funktioniert.

Die meisten und gängigsten Filmscanner werden mittels USB oder FireWire an den entsprechenden Schnittstellen an den PC angeschlossen. Wenn Ihr PC nicht über eine entsprechende Schnittstelle verfügt, kann diese kostengünstig nachgekauft werden. Grundsätzlich funktionieren beide Schnittstellen gut, die Scan-Zeit variiert bei diesen Verfahren allerdings.

Während dem Scan-Vorgang werden Rohdaten vom Scanner an den PC übermittelt. Diese erhält der PC über ein Scanprogramm, welches in der Regel beim Scanner mitgeliefert wird und verarbeitet sie weiter. Die Voraussetzungen, die ein PC erfüllen muss, sind nicht besonders hoch, da am Ende kein fertiges Bild zur Speicherung übertragen werden muss.

Die Scankapazität des Scanners ist allerdings auch dann schneller, wenn der PC einen entsprechend hohen Arbeitsspeicher hat und somit schnellere Prozessoren besitzt. Die gelieferten Daten können also auch schneller verarbeitet und umgesetzt werden. Die Software, die für den Scan erforderlich ist, benötigt natürlich auch entsprechenden Speicherplatz. Sie sollten also – um Zeit zu sparen – schon vorher für ausreichend Speicherplatz auf dem Scanner sorgen.

Die Festplatte des Computers spielt allerdings keine gesteigerte Rolle, da die Programme, die für den Scan benötigt werden, nicht viel Speicherplatz benötigen. Sie sollten allerdings darauf achten, in welchem Format und in welcher Größe die Bilder nach dem Scan gespeichert werden. Relativ wenig Speicherplatz verbraucht beispielsweise das komprimierte Bildformat JPEG.TIG-Dateien benötigen hingegen deutlich mehr Speicherplatz. Das JPEG-Format eignet sich allerdings nicht für die Weiterverarbeitung der Bilder, denn ist ja – wie schon erwähnt – bereits komprimiert und enthält dadurch weniger Bildinformationen.

Wenn der Speicher auf dem PC für das größere, unkomprimierte Format nicht ausreicht, können Sie diesen jederzeit mit einer externen Festplatte erweitern.

Die Kalibrierung Ihres Bildschirms darf allerdings auch nicht außer Acht gelassen werden. Sie sollten also sicherstellen, dass die Farben des Bildschirms so angezeigt werden, wie sie nach der Digitalisierung auch aussehen sollen. Es bietet sich also an, den Bildschirm vorher mit Programmen wie „Spyder“ vernünftig zu kalibrieren. Wenn Sie sich dagegen entscheiden, kann es passieren, dass Ihre Bilder farblich verfälscht sind.


Die passende Software für den Scan

Für ein perfektes Ergebnis Ihrer Digitalisierung ist nicht nur der Scanner besonders wichtig, sondern auch die passende Software. Normalerweise erhalten Sie beim Kauf eines Scanners die passende Software mit dazu. Diese kann in den meisten Fällen auch problemlos verwendet werden. Oftmals liefert die Software von anderen Anbietern aber die besseren Ergebnisse. Damit Sie entscheiden können, ob Sie die inkludierte oder eine andere Software verwenden möchten, sollten Sie zunächst einige Probescans durchführen, anhand derer Sie dann entscheiden können, welches Ergebnis Ihnen mehr zusagt.

 

Die bekanntesten und besten Programme, die Sie alternativ als Software erwerben können, sind Programme von „SilverFast“ oder „VueScan“. Diese beiden Programme bieten besonders gute Ergebnisse und bieten außerdem viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten.

Selbst Fotos, die einen orangestich aufweisen, können mit diesen Programmen in normal belichtete Fotos umgewandelt werden. Sie haben bei der Verarbeitung mit diesen Programmen mehr Kontrolle über die Verarbeitung, Defizite im Bereich Belichtung können – im Vergleich zu Flachbettscannern – besser ausgebessert werden.


Auflösung und Belichtungsspielraum beim Foto digitalisieren

Die beiden wichtigsten Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie einen Scanner kaufen wollen, sind der Belichtungsspielraum und die Auflösung. Diese Faktoren möchten wir Ihnen genauer erklären.

Auflösung

Die Auflösung wird besonders im Zusammenhang mit Bildschirmen, Fotos und Kameras in Zusammenhang gebracht. Auch die Hersteller von Scannern werben bei Ihren Produkten mit einer hohen Auflösung. Die meisten Scanner bieten allerdings heute eine ausreichend hohe Auflösung. Man spricht bei 300 dpi von einer ausreichenden Auflösung.

Belichtungsspielraum

Das Detail eines Fotos wird durch den Belichtungsspielraum definiert. Es geht dabei darum, wie der Scanner Schatten und Licht miteinander verbindet und dies darstellt. Hier kommt einer der größten Vorteile von Negativen zum Vorschein, denn diese verfügen über eine extrem hohe Belichtungszeit und die Kontraste werden in diesen Fällen also auch besonders gut wiedergegeben. Man sagt, dass schwarz-weiß Fotos einen besonders hohen Belichtungsspielraum aufweisen, zumindest unter den Negativen, was zur Folge hat, dass ein guter und hochwertiger Scanner ein besonders qualitativ hochwertiges digitales Foto erstellt, welches viele Bildpunkte enthält. Die Qualität des Belichtungsspielraumes wird auf einer Skala von 0-4 bemessen und die dafür verwendete Einheit heißt „Dmax“. Wenn Sie einen „Dmax“-Wert von 3 erhalten, spricht man von meinem qualitativ hochwertigen Ergebnis.

Zusammenfassung

In der Regel geht man davon aus, dass die Fotos nur einmal gescannt werden sollen. Wenn Sie dabei also eine gute Qualität haben möchten, sollten Sie für die Digitalisierung immer die höchste Qualitätsstufe verwenden. Eigentlich bietet nahezu jeder Scanner eine 28- oder 48-Bit-Rate an, damit die Farbinformationen gespeichert werden können. Dabei ist es auch wichtig, wie viele verschiedene Farbtöne Ihr Scanner erkennen kann. Die neuen Scanner können – im Vergleich zu den Älteren – bis zu 4000 Farbtöne innerhalb einer Farbe unterscheiden. Es gilt: wenn Sie eine hohe Anzahl an Farbinformationen wünschen, damit das Bild „echter“ wirkt, sollten Sie auch einen Scanner kaufen, der eine höhere Bitrate aufweist.

Sie werden also vermutlich zwangsläufig Abstriche machen müssen. Entweder bei der Zeit, den Kosten oder der Qualität. Wenn Sie sich allerdings für eine Digitalisierung bei den Film-Rettern entscheiden, erhalten Sie nicht nur das Beste Preis- / Leistungsverhältnis, sondern auch einen professionellen Dienstleister und Ratgeber, wenn es um das Thema Digitalisierung geht.


Die Ursprünge der Fotografie

Wenn man von den Erfindern der Fotografie spricht, dann meint man die beiden Franzosen Louis Daguerre und Nicéphore Niépce. Sie sind die ersten Entwickler der chemischen und technischen Abbildung von Motiven. Am 22. November 1826 gelang es Niépce erstmals, ein Bild lichtbeständig und auch dauerhaft festzuhalten. Die Technik wurde seit diesem Tag stetig verbessert und ausgebaut.

Einen richtigen Erfinder auszumachen, ist allerdings nicht ganz eindeutig, denn schon im 19. Jahrhundert wurde an der Entwicklung geforscht und gearbeitet. Deshalb bezeichnet man Louis Daguerre und Nicéphore Niépce auch eher als Entdecker der Fotografie. Um diesen Fortschritt aber überhaupt zu ermöglichen, waren andere, frühere Entwicklungen notwendig und gewissermaßen auch Voraussetzung für die Fotografie.

Die ursprüngliche Idee und Vorentwicklung der Fotografie war die „Camera Obscura“, ein Kasten aus Holz, der vom um 980 lebenden Forscher Ibn al Haitham entwickelt wurde. „Camera Obscura“ ist die lateinische Bezeichnung für „Dunkle Kammer“. In eine nach vorne ausgerichtete Wand des Kastens wurde ein Loch gebohrt, damit man aus der Rückwand ein kleines, viereckiges Stück heraussägen konnte. Über dieses Loch wurde ein weißes Papier geklebt. Neben dem Blatt Papier war ein Baum abgebildet. Dies fiel allerdings erst durch nähere Betrachtung auf. Der Forscher konnte zwar realisieren, welcher Baum sich dort in seiner Kamera befand, er verstand aber nicht, warum alles, was die Kamera abbildete, falsch herum war und somit auf dem Kopf stand.

Wie es dazu kam, konnte Ibn al Haitham allerdings nie erklären.

Entwicklung der Fotografie, von den Anfängen bis zur Digitalkamera und Spiegelreflexkamera

Es war Leonardo Da Vinci, der schließlich herausfand, warum das Bild auf dem Kopf dargestellt wird, aber auch er fand keine Methode, um dies zu verhindern. Im Mittelalter und auch die nächsten folgenden Jahrhunderte experimentierte man mit Linsen und anderen Gegenständen vor der Kamera, um eine Lösung für dieses Problem zu finden. Eine Teillösung fand jedoch am Ende Johann Zahn im Jahre 1686.

Er baute eine kleinere Version, der vorher sehr großen „Camera Obscura“, damit er diese auch transportieren konnte. Er verbaute in seine Erfindung einen im 45°-Winkel zur Linse stehenden Spiegel, der endlich dafür gesorgt hat, dass das Bild richtig herum angezeigt wird. Die neue, komprimierte Version der „Camera Obscura“ fand besonders bei Künstlern und Architekten großen Anklang, da diese beim Zeichnen ein Bild vom Papier lediglich abpausen mussten.

Aber es kam zu einem neuen Problem, denn es war nach wie vor nicht möglich, analoge Fotoabzüge oder transportierbare Bilder zu erstellen.


Eine Revolution: die ersten richtigen Bilder in der Geschichte der Fotografie

Der Mensch, dem es zuerst gelungen ist, Fotos zu erstellen, war der Franzose Joseph Nicéphore Niépce, der von 1765-1833 gelebt hat. Er warf die Fotos auf eine lichtempfindliche Schicht. Der Erfolg dieses Konzeptes beruhte auch auf der Erfindung der „Camera Obscura“. Er hat es geschafft, Bilder in chlorsilbergetränktes Papier zu bannen. Der Nachteil: die Bilder verblassten nach kurzer Zeit, denn sie waren nicht lichtbeständig.

Es galt für Niépce also eine Lösung zu finden, damit man die Bilder dauerhaft auf einem Papier festhalten konnte. Durch mehrere Tests kam er zu der Idee, das Papier mit Asphalt zu beschichten, denn dieser garantierte, dass er sehr hart wird. Um den Asphalt aufzulösen, wurde er in Petroleum gelegt. Das darauf entstandene Ergebnis wurde auf eine Zinnplatte gelegt.

Es kam dazu, dass der Asphalt, der durch das Stehen im Licht hart wurde und der unterbelichtete Asphalt entfernt werden konnte. Hierzu war lediglich ein Lösungsmittel nötig. Es entstand also eine Vorlage, um Bilder anzufertigen. Die Stellen, die vom Asphalt befreit wurden, sind dabei graviert worden.

Im Jahre 1826 wurde also von Niépce ein Bild erstellt, welches nicht direkt wieder verblasste. Dieses Bild zeigt den Blick aus dem Fenster in seinem Wohnsitz in Chalon-sur-Saône. Er war also der Erste, der es geschafft hat, ein nicht-bewegtes Bild auf einem Papier zu verewigen. Das Ergebnis war –gemessen an der jahrelangen Arbeit – eine Sensation. Es wurde erstmals ein lichtresistentes Bild aufgenommen und dargestellt.

Das Motiv durfte sich allerdings auch nicht bewegen, da die Belichtungszeit für die Bilder bei bis zu 8 Stunden lag. Natürlich war es nicht möglich, dass ein Mensch oder ein Tier solange stillhalten würden. Deswegen fotografierte man nur Landschaften und Gegenstände.

Der bekannte Theatermaler Louis Jaques Mandé Daguerre, der von 1787 bis 1851 lebte, war von Niépces Arbeit so begeistert, dass er sich ihm 1829 abschloss, um an der Verkürzung der Belichtungszeit zu arbeiten.

Das erste Foto der Welt von 1826

Verkürzung der Belichtungszeit

Unter der Belichtungszeit versteht man die Zeit, in der der Film (oder wie bei Niépce die Platte) dem Licht ausgesetzt wurde. Diese Zeit wird in Sekunden angegeben. Durch die verschiedenen Belichtungszeiten kann man ganz verschiedene Bildwirkungen erschaffen.

Damit Niépce ein anschauliches Bild erhalten konnte, musste er dieses fast 8 Stunden dauerhaft belichten. Heute dauert dieser Vorgang nur noch wenige Sekunden. Von einer Langzeitbelichtung spricht man dann, wenn der Sensor das Bild für mehrere Sekunden oder Minuten belichtet.

Bewegte Objekte zu fotografieren, schaffte man erst nach dem Tod von Nicéphore Niépce. Im Jahre 1837 gelang es Daguerre, das ein latentes Bild (also ein nicht sichtbares) durch eine Jodsilberplatte kurz belichtet werden konnte. Da die Wetterbedingungen nicht mitgespielt hatten, musste er seinen Vorgang abbrechen und legte die Jodsilberplatte deshalb in einen Chemieschrank. Als er diese später wieder herausnahm, war die Perfektion gelungen: man konnte ein Bild erkennen. Klar war nun: irgendwas war in diesem Schrank passiert. Nur was?


Des Rätsels Lösung

Es war klar: im Schrank war etwas passiert, was dafür gesorgt hat, dass die Belichtungszeit deutlich gesunken war. Natürlich galt es nun herauszufinden, wie dies passiert ist. Er fotografierte also weitere Fotos auf einer Jodsilberplatte. Diese hat er also wieder in seinen Schrank gelegt und nach und nach immer eine andere Chemikalie entfernt.

Damit versprach er sich, genau die Chemikalie zu finden, die für die Verkürzung zuständig war. Diesen Vorgang wiederholte er so lange, bis er alle Chemikalien entfernt hatte. Es blieben schließlich nur einige Tropfen Quecksilber zurück, die allerdings versehentlich verschüttet wurden.

Somit war die Lösung des Problems gefunden: es war Quecksilber! Damit der den Vorgang, der sich im Schrank abspielte nachstellen konnte, behandelte er seine Platten mit den Quecksilberdämpfen. Außerdem verwendete er eine Kochsalzlösung, damit das Bild nicht Verblassen konnte. Die Belichtungszeit konnte durch diesen Vorgang auf revolutionäre 20 Minuten verkürzt werden. Das war im Vergleich zu den vorherigen 8 Stunden natürlich eine Sensation. Indem er weitere Versuche anstellte schaffte er es, je nach Anzahl der täglichen Sonnenstunden und dem Sonnenstand, die Belichtungszeit noch mehr zu verbessern. Im Sommer kam man auf 4 Minuten und im Winter auf 20 Minuten.

Letztendlich entschieden Daguerre und Nicéphore Nièpces Sohn Isidore Nièpce, dieses gefundene Verfahren anhand einer Rechtsgrundlage der Regierung zu überlassen. Sie gaben diese Erfindung also der Öffentlichkeit. Somit konnte jeder von der Erfindung profitieren. Um die Erfinder zu Ehren, nannte man das Verfahren von nun an „Daguerreotypie“. Um die Arbeit der Erfinder zu ehren, bekamen sie für ihre Erfindung eine adäquate Rente. Es gab allerdings immer noch das anfängliche Problem: die gemachten Bilder waren nach wie vor Unikate. Fotoabzüge auf Papier oder eine Bildqualität für bessere Bildqualität waren zu diesem Zeitpunkt noch undenkbar.


Die alten und neuen Fotoformate

Damit Sie noch mehr Informationen über Ihre Bilder erhalten können, möchten wir Ihnen nun die gängigsten Formate vorstellen, in denen Sie Fotos besitzen könnten. Wenn von einem Format die Rede ist, dann meint man normalerweise die Größe. In diesem Fall das Seitenverhältnis von Höhe und Breite einer Aufnahme. Fotos, die mit einer Digitalkamera erstellt werden, haben ein gängiges Format von 3:4. Analoge Fotos haben 2:3. Natürlich nur dann, wenn nichts manuell verändert wurde.

Das Verhältnis dieser Formate zeigt die folgende Grafik:

Foto-Formate, 2:3 als Foto, 3:4 digitalisiert als Datei

Der Profi-Tipp:

Natürlich ist es möglich, dass Sie auch bei Ihrer Digitalkamera gerne das 2:3 Format haben möchten. Achten Sie also beim Erstellen des Fotos darauf, dass das Motiv einen erweiterten Rand benötigt. Wenn Sie nämlich mit der Umformatierung beginnen, werden die oberen Ränder weggeschnitten. Achten Sie also drauf, dass sich an diesen Stellen keine wichtigen Details Ihres Bildes befinden.


Häufige Fragen

Welche Auflösung benötigt man?

Welche Auflösung Sie wählen, sollten Sie dem Verwendungszweck anpassen. Für eine digitale Abspeicherung und die Ansicht am PC reicht eine Auflösung von 300 dpi ("dots per inch"). Diesen Wert erhalten Sie auch durch eine alternative Fotografie.

Sie möchten Ihre Bilder ausdrucken? Dann brauchen Sie eine höhere Qualität. Dann sollten Sie die Bilder einscannen, um mehr Bildpunkte und Bildinformationen zu erhalten, die einen späteren Druck hochwertiger ausfallen lassen.

Wenn Sie sich die Frage stellen, welche Auflösung die richtige für Ihren Digitalisierungsprozess ist, so sollten Sie sich erst einmal überlegen, für welchen Anlass Sie Ihre Bilder scannen. Für den Alltag empfehlen die Film-Retter eine Auflösung von 6 Megapixel. Diese ist mehr als ausreichend und einem normalen Budget entsprechend. Man benutzt sie meistens für Bildschirme und Fernseher. Wollen Sie Ihre Bilder mithilfe eines Beamers an eine Wand projizieren lohnt sich eine höhere Auflösung, um die Tiefenstärke zu optimieren.

Welche Anzahl an Megapixel werden benötigt?

Eine Diaauflösung, die sich zwischen 1.800 und 3.600 dpi befindet, bezeichnet man als geeignet, um am Ende qualitative Ergebnisse zu erhalten. Eine Auflösung in diesem Rahmen bietet einen gewissen Spielraum für Ausschnittsvergrößerungen, sind aber von den Datenmengen in Megapixel noch gut händelbar.

Wie haltbar sind meine Daten, wenn ich sie auf CD oder DVD archiviere?

Wenn Sie Ihre Fotos digitalisiert haben, können diese beliebig oft auf andere Medien kopiert werden. Hierbei entsteht selbstverständlich kein Qualitätsverlust. Diese Variante ist also eine ideale Möglichkeit, um Bilder zu archivieren. Um immer auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie Ihre Daten auf zwei Festplatten archivieren. Damit sind Sie für alle Möglichkeiten gerüstet. Bewahren Sie diese Festplatten idealerweise an unterschiedlichen Orten auf, damit Sie – falls die Festplatten durch äußere Einflüsse Schaden nehmen – immer über eine weitere Sicherheit verfügen. Damit Sie immer die Sicherheit haben, dass die Datenträger einwandfrei funktionieren, sollten Sie diese ca. alle 5 jahre durchchecken.

Eine weitere Möglichkeit sind normale DVD-Rohlinge. Diese sind natürlich nicht ganz so robust, wie die Festplatten. Wenn die DVD Kratzer enthält, sind auch die Daten nicht mehr abrufbar. Überspielen Sie die Daten idealerweise ca. alle 10 Jahre auf einen neuen Datenträger, damit Sie immer auf der sicheren Seite sind.

Sind hochauflösende Scans vom Arbeitsspeicher abhängig?

Wenn Sie Ihr Foto mit einer Auflösung von 4000 dpi scannen und dabei eine Farbtiefe von 24 Bit verwenden, erhalten Sie – wenn Sie das unkomprimierte TIF-Format wählen – eine Datei, die ca. 60 Megabyte groß ist. Wenn Sie im JPEG-Format speichern, sinkt diese Größe auf 5 Megabyte. Diesen Schritt sollten Sie allerdings nur dann wagen, wenn Sie die Bilder nur zur Datenspeicherung digitalisiert haben. Für Nachbearbeitungen bietet es sich an, ein unkomprimiertes Format verwenden, da diese mehr Bildinformationen enthalten, die für eine Bearbeitung notwendig sein könnten. Beide Speichergrößen sollten von einem handelsüblichen Rechner bewältigt werden können.

Fotos zum Digitalisieren, Beispiel Auflösung

Wird eine JPEG-Datei nach dem Scan kleiner?

Einen Mehrfachscan sollte man nur dann durchführen, wenn man einen sehr guten Filmscanner besitzt und das Bildrauschen verringert werden soll. Auch bei hochwertigen Scannern kann es allerdings passieren, dass in dunklen Bildbereichen die Farben der Pixel verfälscht dargestellt werden. Es kann also auch passieren, dass auf schwarzen Bildbereichen rote, grüne oder gelbe Pixel auftauchen. Bei einem Mehrfachscan können Sie diese Fehler minimieren. Moderne Scanner bieten von vorn herein die Möglichkeit, zwischen einem 2-fach bis 16-fachen Scan zu wählen. Wenn Sie also mehrfache Scans durchführen, werden Sie feststellen, dass die JPEG-Datei, die dabei entsteht, immer kleiner wird.

Wenn Sie einen Scan mit 400 dpi durchführen, erhalten Sie eine Dateigröße von 10 Megabyte. Bei einem 2-fachen Scan, erhalten Sie schon nur noch 9,8 Megabyte.

Die Ursache:

Wenn man bei einem JPG eine Kompression durchführt, werden die Bildstrukturen gleichmäßig stark komprimiert. Das hat folgenden Grund: Wenn eine Bildfläche 10.000 Pixel in blau hat, werden anstatt 10.000 einzelnen Pixeln nur die Menge von 10.000 Pixeln gespeichert, sowie deren ungefährer Ort. Störpixel benötigen aber eine Definition von Flächen, die zusätzlich abgespeichert werden. Es entstehen also noch mehr Daten, die gespeichert werden müssen. Die Datei wird also zunächst größer. Durch einen Mehrfachscan werden diese Störpixel entfernt. Es werden folglich auch weniger Pixel gespeichert. Somit wird die Datei kleiner.

Unser Tipp: Wenn eine Datei wegen einem Mehrfachscan weniger Speicher aufweist, bedeutet es, dass der Mehrfachscan geklappt hat. Egal ob man das Ergebnis erkennt oder nicht.

Sollte man Bilder vor oder nach dem Scannen optimieren?

Wenn man mit einem Scanner eine Vorlage einscannt, werden zunächst rohe Scandaten an dem Computer übermittelt. Verarbeitet werden diese Daten dann mit der installierten Software. Sie können zwar abhängig von der Belichtungsmessung oder dem Mehrfachscan die Software verstellen, die eigentliche Bearbeitung folgt aber erst nach dem Vorgang in dem Sie scannen. Der Vorgang des Scannens ist also auch gewissermaßen ein Bearbeitungsvorgang für Ihre Bilder.

Wenn Sie allerdings grundlegende Dinge verändern möchten, also beispielsweise Kontrast, Helligkeit oder Farben, so können Sie diese Einstellungen bereits vor dem Scan am Scanner einstellen. Alternativ können Sie diese Einstellungen auch am PC mit einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm durchführen. Für das Ergebnis spielt es also eigentlich keine Rolle, ob Sie die Bearbeitung vor oder nach dem Scan durchführen.

Wenn Sie die Bearbeitung schon während dem Scan durchführen haben Sie den Vorteil, dass das Bild nach dem Scannen bereits fertiggestellt ist. Wenn Sie allerdings Photoshop haben und damit auch gut umgehen können, dann können Sie auch nach dem Scanvorgang Retuschierarbeiten und andere Korrekturarbeiten anwenden.

Wo erhalte ich weitere Informationen über Fotografie?

Wenn Sie weitere Informationen über Fotografie erhalten möchten, sollten Sie sich einfach in Fotomagazinen oder auch speziellen Foren kündig machen. Hier werden sowohl von Hobby- als auch von Profifotografen Infos und Tipps bereitgestellt. Dabei handelt das Spektrum von Kameras über Scanner, Fotos und weiteres Equipment. Ein besonders empfehlenswertes Fotomagazin kommt von „Heise“.

Auf deren Website erhalten Sie auch Empfehlungen für verschiedene Foren von Privatleuten mit speziellen persönlichen Ratgebern, regelmäßige neue und aktuelle Artikel, Tipps und Infos über Neuheiten usw. Weitere Infos finden Sie unter heise.de.