Negative digitalisieren

Digitalisierung von Negativen

Bis zur Entwicklung der Digitalkameras wurden die schönsten Momente im Leben meist auf analogen Fotos, also in Papierform festgehalten. Oft sind diese Fotos heutzutage aber schon vergilbt, stark abgenutzt oder vielleicht sogar auch gar nicht mehr auffindbar. Gut, wenn man dann noch die entsprechenden Negative besitzt.

Aber auch Negative sind leider nicht ewig haltbar. Daher ist es sinnvoll, diese für die Zukunft zu digitalisieren. Auf diese Weise können Sie Ihre schönsten Erinnerungen bewahren und wieder zum Leben erwecken! Mit den Film-Rettern haben Sie dabei einen starken Partner an der Seite, der für Sie das professionelle Einscannen und Digitalisieren Ihrer Negative übernimmt.

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Erfahrung ist durch nichts zu Ersetzen

Digitalisierung Ihrer alten Negative: Die Vorteile

  • Hochwertige Digitalisierung Ihrer Negative durch Profis
  • Zeit- und Kostenersparnis gegenüber eigenem Scannen und Digitalisieren
  • Top-Qualität durch professionelles Equipment
  • Fotoabzüge in jedem Fotogeschäft / Drogeriemarkt möglich
  • Schnelle Lieferung zu besten Preisen
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Top-Qualität durch professionelle Labor-Scanner

Wir geben Ihren analogen Bildern eine digitale Zukunft: Vom Einscannen bis zum Überspielen auf ein Medium Ihrer Wahl übernehmen die Film-Retter die Digitalisierung Ihrer Negative für Sie. Haben Sie Ihre alten Negative einmal in digitaler Form, können Sie diese immer und überall auf Ihrem Smartphone oder Tablet dabei haben und auf einfache Art und Weise in verschiedenste Teile der Welt versenden.

Verschenken Sie keine Zeit, lassen Sie sich noch heute beraten – kostenlos und unverbindlich!

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Der Negativfilm

Foto-Negative: was ist das eigentlich?

Unter einem Negativ versteht man ein Bild, welches auf ein analoges Bildmaterial entweder belichtet oder entwickelt wurde. Der Unterschied zum Originalbild besteht in einer entgegengesetzten Farbgebung. Bei schwarz-weiß-Bildern ist der Unterschied in hell und dunkel zu erkennen, bei Farbbildern erkennt man auf dem Negativ die Komplementärfarben. Jedes Negativ besitzt zudem eine orangefarbende Maskierung. Das Umkehren der Farbe erfolgt während des Kopierens auf Fotopapier, einen anderen Film oder ein elektronisches Medium. Nach dem Umkehren der Farbe liegt ein Positivfilm, auch Umkehrfilm genannt, vor. Man kann beliebig viele Positive herstellen. 

Vorteile: Der Negativfilm hat den bedeutenden Vorteil, dass er einen sehr großen Belichtungsspielraum bietet. Standartgemäß werden Negative nach dem Entwicklungsprozess C-41 bearbeitet. Namensgeber war die bekannte analoge Fotografie-Firma Kodak.

analoger Negativfilm

In der heutigen Zeit werden standartmäßig Digital- und Spiegelreflexkameras verwendet, damit die Fotos direkt nach der Aufnahme auf der Kamera oder am Computer angeschaut werden können. Die Fototechniken, die vorwiegend aus dem analogen Bereich stammen, geraten somit immer mehr in Vergessenheit. Die meisten Jugendlichen aus der heutigen Zeit kennen in der Regel keine analoge Fotografie mehr.


Foto-Experte beim Digitalisieren von Negativen

Als AP 70 wurde das Format von den anderen renommierten Konzernen wie Fujifilm oder Agfa genannt und entwickelt.

Die Schritte der Verfahren sind gleich und lauten wie folgt:

  1. Entwickeln
  2. Bleichen
  3. Wäsern
  4. Fixieren
  5. Schlusswässern
  6. Stabiliserungsbad

Es kennt doch jeder noch die Szenen aus alten Filmen, wo in rot belichteten Dunkelkammern die Entwickler Negative in Wasserbäder legen. Dieser Prozess wird von uns beschrieben.


Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert:

Bei einem Negativ handelt es sich um ein Foto, welches analog aufgenommen wird und aus verschiedenen Emulsionsschichten besteht. Die Größe beträgt dabei ca. 24 x 24 mm. Die Bezeichnung Mehrschichtfilm leitet sich daraus ab, dass jede Schicht für eine der Grundfarben auf dem Foto verantwortlich ist. Das Trägermaterial besteht üblicherweise aus Zelluloid und wird durch verschiedene Belichtungen in umgekehrten Farben „gespeichert“.

Bei Schwarz-Weiß-Bildern bedeutet es, dass helle und dunkle Teile immer in der entgegengesetzten Schattierung wiedergegeben werden. Hell wird also dunkel und dunkel wird hell angezeigt. Sie bestehen entsprechend auch nur aus einer Schicht für „hell“ und einer Schicht für „dunkel“.
Durch eine Farbmaske, entsteht auf dem Trägermaterial ein deutlicher Orangestich. Dieser ist deshalb erforderlich und hilfreich, weil die Farben nur so der Realität entsprechend wiedergegeben werden können. Dies hat den Grund, dass bei der Entwicklung bestimmte Farbstoffe entstehen, die falsche Farbinformationen absorbieren. Die Farbmaske verhindert also diese falsche Darstellung der Farben. Wenn man die Negative auf Fotopapier kopiert oder auf den PC scannt, werden die Farben wieder als Originalfarbe dargestellt. Sie können vom Originalbild also beliebig viele Kopien anfertigen.


Die Geschichte der Negative

sortierte analoge Fotos vor dem Digitalisieren

In den 1830er Jahren beginnt die Geschichte der analogen Negative. Das Negativ-Verfahren (Kalotypie) wurde von William Henry Fox Talbot, einem berühmten Engländer erfunden. Die ersten Negative galten allerdings als Unikate. Zu dieser Zeit gab es keine Möglichkeit, verschiedene Aufnahmen zu wählen. Man konnte nur den ganzen Negativfilm nutzen. Die mit lichtempfindlichem Silberiodid beschichteten Negative von Talbot bestanden meist aus Papier oder Glasplatten. Das entstandene Bild auf der Kamera war mit dem Auge nicht erkenn- bzw. sichtbar. Das Negativ konnte erst nach der Entwicklung betrachtet werden, wenn es zuvor mit Glasursäure bearbeitet wurde. Für die Fixierung des Bildes und zur weiteren Verarbeitung wurde Natriumsulfid verwendet. Durch eine gezielte und detaillierte Beleuchtung, konnte es dann nach diesem Prozess als Positiv beliebig oft auf ein anderes Trägermedium kopiert werden. In Dunkelkammern läuft ein ähnlicher Prozess ab und C-41 wird auch heute noch als Entwicklungsprozess genutzt.

Negative werden auch heutzutage noch genutzt. Warum?

Der Belichtungszeitraum von Negativen ist einzigartig groß. Es gibt nicht nur verschiedene Aufnahmeformate, sondern auch Schwarz-Weiß- und Farbnegative mit mehreren Schichten. Das gängigste Format innerhalb der Amateurfotografie ist das patronenförmige Kleinbild, welches 35 mm umfasst. Diese setzen sich durch die Löcher am oberen und unteren Rand ab. Auch das Rollfilm-Mittelformat, mit den Maßen 6 x 9 cm war sehr beliebt. Durch die größere vorhandene Fläche wurden somit mehr Bildinformationen geliefert und das entstandene Bild hatte eine bessere Qualität. Je besser die Auflösung, desto stabiler ist der Film gewesen. Wenn Sie Ihren Blick auf eine hohe Qualität richten möchten, sollten Sie auch qualitativ hochwertiges Filmmaterial verwenden. Je schlechter das Material ist, desto schneller entstehen Farbstiche auf den Negativen. Sie werden also schneller ein Fall für die Digitalisierung.


Lichtempfindlichkeit, Iso-Werte und Körnung von Negativen

Foto-Experte beim Digitalisieren und Einstellen von Iso-Wert, Lichtempfindlichkeit und Körnung

Die Speicherung von analog aufgenommenen Fotos geschieht auf sogenannten Filmen. Diese liegen innerhalb einer Patrone, die lichtgeschützt ist. Die verschiedenen Filmarten und ihre Lichtempfindlichkeiten werden mit ISO-Werten angegeben. Die Höhe oder Tiefe des Iso-Wertes richtet sich nach der Art des Motivs, welches Sie fotografieren möchten. Die Lichtempfindlichkeit des gewählten Films sollte sich nach der Helligkeit des Motives richten. Die Körnung des Films spielt in diesem Zusammenhang auch eine Rolle. Die Körnung ist rauer und der ISO-Wert höher, wenn der Film sehr lichtempfindlich ist.

Da Filme aus Kristallen zusammengesetzt sind, verhält es sich wie oben beschrieben mit der Körnung und dem ISO-Wert. Die Kristalle sind bei den Filmen entsprechend höher, bei denen ein lichtempfindlicher Film genutzt wird. Dies nennt man bei Filmen fein- oder grobkörnig. Wenn ein Film viele Kristalle besitzt, ist er nicht nur feinkörniger, sondern kann auch die detaillierteren Fotos aufnehmen.

Worin unterscheiden sich Farbpositivfilm und Farbnegativfilm?

Wenn es um analoge Fotografie geht, hört man in diesem Zusammenhang immer wieder von Farbpositiven und Farbnegativen. Die Positivfilme werden auch Umkehr- oder Diafilme genannt. Hier liegt bereits der erste Unterschied. Sie erhalten für beide Varianten Schwarz- / Weißformate, die unterschiedliche Lichtempfindlichkeiten aufweisen. Diese Formate nennen sich ASA, ISO oder DIN.

Der Sinn der Negativfilme lag ursprünglich in der Weiterverarbeitung auf Papierabzüge. Die Entwicklung der Filme fand in einer Dunkelkammer statt. Dieser Prozess dient dazu, dass die Farben umgekehrt werden. Ähnlich verhält es sich bei Schwarz- / Weißbildern. Durch einen Vergrößerer werden die Bilder des Negativstreifens einzeln auf lichtempfindliches Fotopapier gedruckt. Es entsteht also ein Bild, welches die dem Original entsprechenden Farben oder Schwarz-Weiß enthält. Die Helligkeit und der Kontrast des Bildes kann verändert werden, indem man die Belichtungszeiten anpasst. Positivfilme oder Dia-Filme werden bei der Aufnahme direkt in der originalen Farbe erzeugt. Um diese direkt mit einem Diaprojektor an die Leinwand zu projizieren, werden diese in der Regel direkt gerahmt.


Wir retten Ihre Negativschätze!

Ihre Zeitzeugen, die in diesem Fall die Negative sind, können von mehreren Faktoren zerstört werden. Besonders gefährlich ist das Licht, denn es sorgt dafür, dass die Farben entsättigen. Der Qualitätsverfall kann allerdings bei Negativen auch durch Hitze, Feuchtigkeit oder weitere Einwirkungen beeinflusst werden. Hierzu gehören auch Kratzer und Abdrücke.


Negative sind nicht ewig haltbar!

Negativfilme in Mappe, zum Schutz Digitalisieren

Ihre Negativ-Filmstreifen und die darauf festgehaltenen Erinnerungen halten nicht ewig. Die Farben können sich mit der Zeit verändern oder sie verblassen. Man rechnet mit einer Haltbarkeit von 10-20 Jahren, je nach Lagerungsbedingungen. Zwei Faktoren sind für die Farbtiefe besonders relevant:

  1. Materialbeschaffenheit
  2. Lagerung

Man erkannte mit der Zeit, dass die billigen Materialien viel schneller ihre Farbe und Qualität verloren haben. Besonders in den 1980er und 1990er-Jahren wurde mit relativ wenigen hochwertigen Trägermaterialen gearbeitet. Später war dies eher weniger der Fall.

Sie sollten also darüber nachdenken, die Entscheidung zu treffen, Ihre Negative digitalisieren zu lassen. Wenn Ihre Fotos in digitaler Form abgesichert werden, können Sie diese beliebig oft kopieren. Natürlich können Sie sie dann mit anderen Menschen teilen, um so den Qualitätsverlust zu verhindern. Wenn Sie einen Kostenvoranschlag oder eine Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns einfach unter der Nummer: +49 (0) 2247 / 915 90 18.


Negativfilm

Negative selbst scannen oder lieber scannen lassen?

Fotos und Negative können schon nach 15 Jahren verfallen und unbrauchbar sein. Sie sollten also Ihre Negative digitalisieren oder Ihre Negative einscannen lassen?

Wir digitalisieren Ihre alten Negative professionell und halten die digitalisierte Form dann auf einem neuen Speichermedium fest. Dies kann DVD, CD, BluRay, USB-Stick oder eine Festplatte sein.

Im folgenden Schritt werden wir Ihnen verschiedene Optionen erklären, damit Sie sich daraus das Optimum für Ihre Negative heraussuchen können. Damit die Bilder zunächst längerfristig nutzbar gemacht werden, sollte man die erste Hürde überwinden und die Bilder scannen lassen.

Sie müssen sich also entscheiden, ob Sie selbst digitalisieren möchten oder ob Sie sich hier an einen professionellen Fachmann wenden möchten. Wir – die Film-Retter – übernehmen diese Aufgabe sehr gerne für Sie. Für welche Variante Sie sich entscheiden möchten, sollten Sie von den folgenden drei Faktoren abhängig machen.

  1. Kosten
  2. Bildqualität
  3. Zeit

Für eine Digitalisierung können die Kosten mitunter deutliche Unterschiede aufweisen. Für welches Verfahren Sie sich entscheiden, hängt natürlich auch davon ab, wie hoch die Stückzahl Ihrer Negativstreifen ist und ob es sich dann lohnt, z.B. einen Flachbrettscanner zu kaufen, mit dem Sie Ihre Negative einzeln digitalisieren können oder ob Sie diese Aufgabe vom einem Profi erledigt haben möchten. Je mehr die Film-Retter für Sie digitalisieren, desto mehr sinkt der Preis pro Negativ. Wir bieten Ihnen sowohl für Einzelbilder, als auch für ganze Filmstreifen unser Korrekturverfahren „ISDR“ an. Also eine Staub- und Kratzerentfernung gegen Aufpreis. Wenn Sie uns einen Auftrag erteilen möchten, machen wir Ihnen gerne am Telefon oder auch persönlich einen individuellen Kostenvoranschlag. Damit wir schon im Vorfeld die Chance haben, Ihr Vertrauen zu gewinnen, bieten wir Ihnen einen Probescan an. Kontaktieren Sie uns einfach unter +49 (0) 2247 915 90 18.

Ein spezieller Scanner wird dann benötigt, wenn Sie sich dazu entschließen, Ihre Negative selbst zu digitalisieren. Üblicherweise verwendet man für das Scannen von Negativen Flachbrettscanner, damit qualitativ brauchbare Fotoabzüge bei den Papierbildern entstehen können. Wenn Sie einen Scanner mit hoher Bildqualität kaufen möchten, kann dieser Fotoscanner durchaus bis zu 1000€ kosten.

Wenn Sie sich für einen Scanner entscheiden, müssen Sie diesen vor der Nutzung installieren und er muss farbtechnisch kalibriert werden, damit Sie am Ende auch das gewünschte Ergebnis erhalten. Bevor Sie sich mit den Originalen beschäftigen, sollten Sie Testscans durchführen. Sie können immer nur wenige Negative gleichzeitig in den Scanner legen. Scans für hochwertige Bilder dauern oftmals wesentlich länger, da für die Farbtiefe die Bildpunkte jeweils einzeln abgetastet werden, damit hinterher genug Bildinformationen für einen qualitativ hochwertigen Bildabzug entstehen. Für verschiedene Korrekturverfahren, wie Kratzerentfernung, werden bestimmte Softwareprogramme (z.B. SilverFast, Photoshop) benötigt.

Sie müssen also Abstriche bei der Zeit, den Kosten oder der Qualität machen. Wenn Sie allerdings bei keinem dieser Punkte Abstriche machen möchten, können wir, die Film-Retter, für Sie das optimale Preis- / Leistungsverhältnis anbieten. Egal ob Ihre Negative auf CD, DVD, BluRay, USB-Stick oder die Festplatte überspielt werden sollen: wir überspielen Ihnen Ihre Negative in bester Qualität.


Scannt man besser Foto oder Negativ?

Experte beim Digitalisieren von Negativen

Der Unterschied zwischen Foto und Negativ liegt natürlich auf der Hand. Ein Foto stellt immer originalgetreu genau das dar, was auch fotografiert wurde. Ein Negativ hingegen ist mit komplementären Farben beschrieben. Die Abbildung des Motivs auf dem Trägermaterial ist durchsichtig und mit Orangestich versehen.

Also: Negative oder Fotos zur Archivierung scannen?

Ein ausgedrucktes Foto ist immer dem Originalnegativ nachgestellt. Ohne Negativ, gibt es auch kein Foto und wenn Sie Ihre Negative entwickeln lassen, hat jedes Negativ auch ein Foto. Wenn Sie nur noch über das Eine oder das Andere verfügen, ist die Entscheidung natürlich schon getroffen.

Sollten Sie allerdings noch beide Medien, also Foto und Negativ zur Verfügung haben, sollten Sie grundsätzlich das Negativ digitalisieren lassen. Das hat einfache Gründe.

Bei einem Negativ handelt es sich um das Original, also auch den Ursprung des abgezogenen Fotos. Bei einem Foto handelt es sich lediglich um einen Abzug oder eine Kopie. Das Original, in Form des Negativs, sollte also immer zur Digitalisierung genutzt werden, da es die „echtesten“ Bildinformationen enthält. Natürlich ist es rein vom Vorgang her einfacher, das Bild anstatt des Negativs zu digitalisieren. Wenn der Anspruch an die Qualität also nicht ganz so hoch ist und die Digitalisierung möglichst preiswert sein soll, sollten Sie die Fotos von uns scannen lassen. Diese speichern wir Ihnen mit 2800 dpi als TIF-Format.


Fragenkatalog zum Negative digitalisieren

Negative vor dem Digitalisieren

Wie werden Negativstreifen getrennt, die aneinander kleben?

Die erste Möglichkeit besteht darin, zu versuchen, die Streifen zunächst vorsichtig von Hand zu trennen. Sollte dieser Versuch auf Anhieb scheitern, sollten Sie die Streifen vorsichtig in lauwarmes Wasser einlegen und sie für ca. eine Stunde liegen lassen. Nach dieser Zeit sollten sich die Streifen lösen lassen. Dieses Verfahren nutzen auch professionelle Entwicklungslabore. Wenn das Trennen der Streifen funktioniert hat, sollten Sie die Streifen vorsichtig und ohne Knicke zu verursachen aufhängen, damit sie trocknen können. Hängen Sie die Filme unbedingt so auf, dass sie von allen Seiten Luft abbekommen, damit sie gleichmäßig und vollständig trocken können.

Wie werden Negative am besten gelagert?

Um Ihre Negativstreifen für eine lange Archivierung vorzubereiten, sollten Sie spezielle Ablageblätter verwenden, die speziell für diesen Vorgang entwickelt worden sind. Achten Sie darauf, dass diese frei von jeglichen Weichmachern sind. Wählen Sie für die Ablageblätter ein Material, welches auch bei mehrjähriger Nutzung keine Veränderungen am Material aufweist. Diese Ablageblätter können Sie platzsparend und bequem in Ordnern abheften, um Ihre Negative vor Luft, Flecken oder anderen Verunreinigungen zu schützen.

Achten Sie allerdings darauf, dass die Mappen möglichst kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden, damit die Farben nicht durch Sonnenlicht verblassen können oder die Streifen durch hohe Luftfeuchtigkeit zusammenkleben. So beugen Sie auch Schimmel vor.

Wenn Sie allerdings jeglichen Qualitätsverlust ausschließen möchten, sollten Sie Ihre Negativstreifen frühzeitig digitalisieren lassen.

Kann es sein, dass meine Negativbilder nach der Entwicklung teilweise leer sind?

Diese Möglichkeit besteht durchaus und kann mehrere Ursachen haben. Zum einen kann dies passieren, wenn die Bilder falsch aufgenommen worden sind und zum anderen gibt es die Variante, dass ein Fehler bei der Entwicklung vorgelegen hat. Ein richtig entwickelter Streifen hat nach der Entwicklung eine bräunliche Färbung. Wenn man anhand des Motives nicht wahrnehmen kann, wo das Bild beginnt bzw. endet, sind keine Bildgrenzen vorhanden, was bedeutet, dass das Bild bei der Aufnahme möglicherweise falsch belichtet worden ist.

Eine Ursache dafür ist beispielsweise ein defekter Schlitzverschluss an der Kamera. Bei der Betätigung des Auslösers sollte sich der Schlitzverschluss öffnen, damit die Kamera die richtige Belichtung für das Foto möglich machen kann. Danach sollte er sich wieder schließen, bis der Auslöser wieder betätigt wird.

Wenn dieser Fehler vorliegt, kann Ihnen nur ein professioneller Service weiterhelfen, da eine Innenreparatur der Kamera notwendig sein kann. An dieser Stelle sollte allerdings immer beachtet werden, dass solche Reparaturen den Wert der Kamera in der Regel deutlich übersteigen und meistens nicht mehr wirtschaftlich sind.

Negativfilme, die zum Schutz digitalisiert werden sollten

Wie werden die Bilder der Einwegkamera entwickelt?

Der Vorgang der Entwicklung von Einwegkameras ist identisch mit dem der professionellen Analogkameras. Diesen Service erhalten Sie bereits in verschiedenen Drogeriemärkten oder professionellen Fotolaboren. Bei dieser Art der Kameras werden direkt alle Negative, die sich auf der Kamera befinden, entwickelt. Folglich müssen auch die bezahlt werden, die Möglicherweise nichts geworden sind, da diese nicht im Vorfeld aussortiert werden können.

Kann man alte Negativ-Bilder reinigen, ohne dabei Beschädigungen zu verursachen?

Grundsätzlich gilt es, dass die Negative nicht wasserempfindlich sind. Sie können Ihre Negative also ohne weiteres mit Spülmittel und Wasser reinigen. Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Wasser und dem Spülmittel die Negative behutsam reinigen. Es reicht schon eine kleine Menge an Spülmittel. Seien Sie jedoch vorsichtig, denn auf den Negativen sollte nicht mit einem Putzlappen etc. gerieben werden, denn wenn sich beispielsweise kleinere Rückstände oder Staubkörner auf dem Film befinden, können Sie trotz Reinigung Ihrer Fotos Kratzer oder anderweitige Beschädigungen verursachen. Hängen Sie Ihre Negativstreifen zum Trocknen einfach auf, denn nur so können diese streifenfrei trocknen.

Können die Negative vor der Entwicklung auch betrachtet werden?

Das Problem ist bekannt: Sie finden zuhause alte Negativstreifen und können sich nicht daran erinnern, welche Erinnerungen Sie darauf archiviert haben. Um unnötig viel Geld auszugeben, die Negative alle entwickeln zu lassen, um danach festzustellen, dass möglicherweise einige der Fotos unbrauchbar sind, gibt es die Möglichkeit für Sie, die Bilder vor der Entwicklung zu betrachten. Natürlich ist Ihnen Ihr Geld sicherlich zu wertvoll, um Geld für unbrauchbare Foto auszugeben. Wenn Sie Ihre Negative nicht grade selbst digitalisieren wollen, haben Sie vermutlich auch keinen Scanner zur Hand. Es muss also eine Möglichkeit gefunden werden, die eine einfache Lösung vorgibt. Wir erklären Ihnen im Folgenden einen einfachen Trick, mit dem Sie schnell viele Motive von vielen Negativstreifen betrachten können. Hierzu benötigen Sie nur Backpapier. Schneiden Sie zunächst ein großes Stück ab und kleben Sie dieses z.B. an ein Fenster. Durch diese Weise wird das Sonnenlicht gedimmt. Nun können Sie Ihre Negativstreifen nacheinander an das Backpapier halten, damit Sie die Motive erkennen können. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Glastisch. Diesen können Sie von unten mit einer normalen Tischlampe beleuchten. Auf dem Tisch platzieren Sie ebenfalls Backpapier, damit Sie darauf die Negativstreifen platzieren können. Mit dieser Möglichkeit können Sie auch mehrere Negativmotive gleichzeitig betrachten.

Gab es noch mehr Innovationen bei der analogen Fotografie?

Eine Innovation, die auf jeden Fall erwähnt werden muss, ist die Instamatic Technik der Firma Minox. Diese Technik hat es dem Nutzer deutlich vereinfacht, analoge Fotos aufzunehmen. Besonders auch dann, wenn der Film über einen längeren Zeitraum in der Kamera gesteckt hat, bis dieser voll war, um auch dann noch Fotoabzüge in Form von Papierfotos zu erstellen.

Können Negative auch mit einem Fotoscanner digitalisiert werden?

Grundsätzlich ist es nicht möglich. Ein Fotoscanner kann Negative nur dann korrekt scannen, wenn dieser über eine Durchlichtungseinheit verfügen. Da ein handelsüblicher Fotoscanner jedoch für Fotos vorgesehen ist, verfügt er im Normalfall auch nicht über eine solche Durchlichtungseinheit.

Was ist ein Filmscanner? Wer produziert Filmscanner?

Das Wort Filmscanner ist einfach nur der englische Begriff für den Negativscanner. Bekannte Firmen, die diese Scanner herstellen, sind zum Beispiel Reflecta, Somikon inkl. Instamatic oder DNT, welche die renommierten Geräte wie Digiscan produziert haben. Weitere vielversprechende Geräte sind Coolscan der Firma Nikon und OpticFilm der Firma Plustek.

Kann man für die Digitalisierung von Negativen auch den Dia Scanner verwenden?

Grundsätzlich können die Scanner, die für eine der beiden Varianten angeboten werden, für beide Varianten gegenseitig genutzt werden.

Bekomme ich bei den Film-Rettern auch eine Expressbearbeitung?

Für uns ist es egal, ob Sie Einzelbilder oder ganze Filmstreifen schnell digitalisiert haben möchten. Wir bieten gegen einen kleinen Aufpreis auch eine Expressbearbeitung an. Wir können Ihnen bei einer Expressbearbeitung allerdings durch die Kürze der Zeit meist keine Probescans anbieten. Klären Sie aber im Vorfeld immer mit uns ab, ob wir Ihren Auftrag auch in der gewünschten Zeit bearbeiten können. Um einen Kostenvoranschlag zu erhalten, können Sie uns einfach anrufen oder das Auftragsformular nutzen.

Müssen Einzelbilder vor der Digitalisierung zusammen geklebt werden?

Zusammenkleben von Filmen mittels Klebestreifen, ist besonders im Bereich der Hi8- und Normal8-Filme bekannt. Da der Film dort an einem Stück hintereinander abgespielt wird, ist es in diesem Fall auch notwendig. Da die Negative bei uns einzeln digitalisiert werden, müssen Sie diese nicht vorher mit Klebestreifen fixieren.

Negativstreifen