Negative digitalisieren

Digitalisierung von Negativen

Bis zur Entwicklung der Digitalkameras wurden die schönsten Momente im Leben meist auf analogen Fotos, also in Papierform festgehalten. Heutzutage ist ein Großteil der Fotos bereits vergilbt, stark abgenutzt oder vielleicht sogar nicht mehr aufzufinden. Gut, wenn man dann noch die entsprechenden Negative besitzt.

Aber auch Negative sind leider nicht ewig haltbar. Sinnvoll ist es daher, sie zu digitalisieren. Auf diesem Weg können Sie Ihre schönsten Erinnerungen aufbewahren und sie unbegrenzt lange am Leben erhalten! Mit den Film-Rettern haben Sie dabei einen starken Partner an Ihrer Seite, der für Sie das professionelle Einscannen und Digitalisieren Ihrer Negative übernimmt.

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Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen

Digitalisierung Ihrer alten Negative: Die Vorteile

  • Hochwertige Digitalisierung Ihrer Negative durch Profis
  • Zeit- und Kostenersparnis gegenüber eigenem Scannen und Digitalisieren
  • Top-Qualität durch professionelles Equipment
  • Fotoabzüge in jedem Fotogeschäft beziehungsweise Drogeriemarkt möglich
  • Schnelle Lieferung zu besten Preisen
High End Scans mit Top-Qualität durch Labor-Scanner
Top-Qualität durch professionelle Labor-Scanner

Wir geben Ihren analogen Bildern eine digitale Zukunft: Vom Einscannen bis zum Überspielen auf ein Medium Ihrer Wahl übernehmen die Film-Retter die Digitalisierung Ihrer Negative für Sie. Haben Sie Ihre alten Negative einmal in digitaler Form vorrätig, können Sie sie immer und überall auf Ihrem Smartphone oder Tablet betrachten und auf einfache Art und Weise rund um die Welt versenden.

Verschenken Sie keine Zeit, lassen Sie sich noch heute beraten – kostenlos und unverbindlich!

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Der Negativfilm

Foto-Negative: Was ist das eigentlich?

Unter einem Negativ versteht man ein Bild, welches nach seiner Entwicklung Grauwerte oder Farben in den umgekehrten Tonwerten aufweist. Bei Schwarz-Weiß-Bildern ist der Unterschied in hell und dunkel zu erkennen, bei Farbbildern erscheinen auf dem Negativ die Komplementärfarben. Jedes Negativ besitzt zudem eine orangefarbende Maskierung. Das Umkehren der Farbe erfolgt während des Kopierens auf Fotopapier, einen anderen Film oder ein elektronisches Medium. Der so entstandene Postivfilm wird auch als Umkehrfilm bezeichnet. Die Anzahl der Positive, die sich so herstellen lassen, ist nicht begrenzt.

Vorteile: Der Negativfilm hat den großen Vorteil, dass er einen enormen Belichtungsspielraum bietet. Standardgemäß werden Negative nach dem Entwicklungsprozess C-41 bearbeitet. Namensgeber war die bekannte analoge Fotografie-Firma Kodak.

analoger Negativfilm

In der heutigen Zeit werden natürlich Digital- und Spiegelreflexkameras verwendet, damit die Fotos direkt nach der Aufnahme auf der Kamera oder am Computer angeschaut werden können. Die Fototechniken, die vorwiegend aus dem analogen Bereich stammen, geraten somit immer mehr in Vergessenheit. Die meisten Jugendlichen aus der heutigen Zeit kennen in der Regel keine analoge Fotografie mehr.


Foto-Experte beim Digitalisieren von Negativen

Die anderen renommierten Konzernen wie Fujifilm oder Agfa gaben dem Format die Bezeichung AP 70. Die einzelnen Schritte bis zur vollständigen Entwicklung sind bei allen Unternehmen gleich:

  1. Entwickeln
  2. Bleichen
  3. Wäsern
  4. Fixieren
  5. Schlusswässern
  6. Stabiliserungsbad

Wir alle kennen darüber hinaus noch die Szenen aus alten Filmen, in denen Filmentwickler in rot belichteten Dunkelkammern die Negative in Wasserbäder legten.


Details rund um Ihre Negative:

Bei einem Negativ handelt es sich um ein Foto, welches analog aufgenommen wird und aus verschiedenen Emulsionsschichten besteht. Die Größe beträgt dabei ca. 24 x 24 mm. Die Bezeichnung Mehrschichtfilm leitet sich daraus ab, dass jede Lage für eine der Grundfarben auf dem Foto verantwortlich ist. Das Trägermaterial besteht üblicherweise aus Zelluloid und wird durch verschiedene Belichtungen in umgekehrten Farben „gespeichert“.

Bei Schwarz-Weiß-Bildern bedeutet dies, dass helle und dunkle Teile immer in der entgegengesetzten Schattierung wiedergegeben werden. Hell wird also dunkel und dunkel wird hell angezeigt. Sie bestehen entsprechend auch nur aus einer Schicht für „hell“ und einer Schicht für „dunkel“.

Durch eine Farbmaske entsteht auf dem Trägermaterial ein deutlicher Orangestich. Dieser ist erforderlich, um eine falsche Darstellung der Farben zu verhindern. Denn während der Entwicklung bilden sich bestimmte Farbstoffe, die falsche Farbinformationen absorbieren. Durch den Orangestich werden die Farben der Realität entsprechend abgebildet. Wenn man also die Negative auf Fotopapier kopiert oder auf den Computer scannt, werden die Farben wieder als Originalfarbe dargestellt.


Die Geschichte der Negative

sortierte analoge Fotos vor dem Digitalisieren

In den 1830er Jahren beginnt die Geschichte der analogen Negative. Das Negativ-Verfahren (Kalotypie) wurde von William Henry Fox Talbot, einem berühmten Engländer, erfunden. Die ersten Negative galten allerdings als Unikate. Zu dieser Zeit gab es keine Möglichkeit, verschiedene Aufnahmen zu wählen. Man konnte nur den ganzen Negativfilm nutzen. Die mit lichtempfindlichem Silberiodid beschichteten Negative von Talbot bestanden meist aus Papier oder Glasplatten. Das entstandene Bild auf der Kamera war mit dem Auge nicht erkenn- bzw. sichtbar. Das Negativ konnte erst nach der Entwicklung betrachtet werden, wenn es zuvor mit Glasursäure bearbeitet wurde. Für die Fixierung des Bildes und zur weiteren Verarbeitung wurde Natriumsulfid verwendet. Durch eine gezielte und detaillierte Beleuchtung konnte es dann nach diesem Prozess als Positiv beliebig oft auf ein anderes Trägermedium kopiert werden. In Dunkelkammern läuft ein ähnlicher Prozess ab und C-41 wird gegenwärtig weiterhin als Entwicklungsabfolge verwendet.

Negative werden auch heutzutage noch genutzt. Warum?

Der Belichtungszeitraum von Negativen ist einzigartig groß. Es gibt nicht nur verschiedene Aufnahmeformate, sondern auch Schwarz-Weiß- und Farbnegative mit mehreren Schichten. Das gängigste Format innerhalb der Amateurfotografie ist das patronenförmige Kleinbild, das 35 mm umfasst. Diese setzen sich durch die Löcher am oberen und unteren Rand ab. Auch das Rollfilm-Mittelformat, mit den Maßen 6 x 9 cm, war sehr beliebt. Durch die größere vorhandene Fläche wurden somit mehr Bildinformationen geliefert und das entstandene Bild hatte eine höhere Qualität. Je besser die Auflösung, desto stabiler ist der Film gewesen. Wenn Sie Ihren Blick auf eine sehr gute Qualität richten möchten, sollten Sie auch qualitativ hochwertiges Filmmaterial verwenden. Je schlechter das Material ist, desto schneller entstehen Farbstiche auf den Negativen. Sie werden also schneller ein Fall für die Digitalisierung.


Lichtempfindlichkeit, ISO-Werte und Körnung von Negativen

Foto-Experte beim Digitalisieren und Einstellen von Iso-Wert, Lichtempfindlichkeit und Körnung

Die Speicherung von analog aufgenommenen Fotos geschieht auf sogenannten Filmen. Diese liegen innerhalb einer lichtgeschützten Patrone. Die verschiedenen Filmarten und ihre Lichtempfindlichkeiten werden mit ISO-Werten angegeben. Die Höhe oder Tiefe des ISO-Wertes richtet sich nach der Art des Motivs, welches Sie fotografieren möchten, die Lichtempfindlichkeit nach der Helligkeit. Die Körnung des Films spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle. Ist der Film sehr empfindlich, ist die Körnung rauer und der ISO-Wert höher.

Filme sind aus Kristallen zusammengesetzt. Sie entscheiden, ob der Film fein- oder großkörnig ist. Mit steigender Lichtempfindlichkeit gewinnen die Kristalle an Größe, so dass sie am Ende als grobes Korn auf dem Foto sichtbar sein können. Je feinkörniger ein Film ist, desto detailliertere Fotos kann er aufnehmen.

Worin unterscheiden sich Farbpositivfilme und Farbnegativfilme?

In Zusammenhang mit der analogen Fotografie ist oft von Farbpositiven und Farbnegativen die Rede. Die Positivfilme werden auch Umkehr- oder Diafilme genannt. Hier liegt bereits der erste Unterschied. Positivfilme erhalten Schwarz-Weiß-Formate, die unterschiedliche Lichtempfindlichkeiten aufweisen. Diese Formate nennen sich ASA, ISO oder DIN. 

Der Sinn der Negativfilme lag ursprünglich in der Weiterverarbeitung zu Papierabzügen. Sie erfolgte in einer Dunkelkammer und bewirkte das Umkehren der Farben. Ähnlich verhält es sich bei Schwarz-Weiß-Bildern. Durch einen Vergrößerer werden die Bilder des Negativstreifens einzeln auf lichtempfindliches Fotopapier gedruckt. Es entsteht also ein Bild, welches die dem Original entsprechenden Farben bzw. Schwarz-Weiß enthält. Durch das Ändern der Belichtungszeit können Helligkeit und Kontrast des Bildes verändert werden. Positivfilme oder Dia-Filme werden bei der Aufnahme sofort in der originalen Farbe erzeugt. Um sie mit einem Diaprojektor an die Leinwand zu projizieren, werden sie in der Regel direkt gerahmt.


Wir retten Ihre Negativschätze!

Die Negative als Ihre geliebten Zeitzeugen sind leider nur begrenzt strapazierfähig. Die Qualität und Lebensdauer können durch vielerlei äußere Einflüsse verändert werden. Besonders gefährlich ist das Licht, denn es sorgt dafür, dass die Farben nach und nach immer mehr entsättigen. Hitze und Feuchtigkeit, Kratzer und Abdrücke beschleunigen den Qualitätsverfall ebenfalls.


Negative sind nicht ewig haltbar!

Negativfilme in Mappe, zum Schutz Digitalisieren

Ihre Negativ-Filmstreifen mit Ihren wertvollen Erinnerungen überdauern nur eine gewisse Zeit. Die Farben verändern sich oder verblassen im Laufe der Jahre. Man rechnet mit einer Haltbarkeit von 10 bis 20 Jahren, je nach Lagerungsbedingungen. Zwei Faktoren sind für die Farbtiefe besonders relevant:

  1. Materialbeschaffenheit
  2. Lagerung

Man erkannte mit der Zeit, dass preisgünstige Materialien merklich schneller ihre Farbe und Qualität verlieren. Besonders in den 1980er- und 1990er-Jahren wurde mit relativ wenigen hochwertigen Trägermaterialen gearbeitet.

Sie sollten wegen des Qualitätsverlusts also über eine Digitalisierung Ihrer Negative nachdenken. Ein weiteres Plus: In digitaler Form können Sie Ihre Bilder beliebig oft kopieren und mit anderen Menschen teilen. Gerne erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag oder geben Ihnen eine Beratung – kontaktieren Sie uns einfach unter der Nummer: +49 (0) 2247 / 915 90 18.


Negativfilm

Negative selbst scannen oder lieber scannen lassen?

Fotos und Negative können schon nach 15 Jahren deutliche Qualitätsverluste zeigen. Sie sollten also möglichst frühzeitig aktiv werden. Ob Sie das Scannen selbst durchführen oder einen Fachmann kontakieren, ist selbstverständlich Ihre Entscheidung. Wir – die Film-Retter – übernehmen die Aufgabe sehr gerne für Sie. Bei Ihrer Überlegung sollten Sie drei wichtigste Faktoren bedenken:

  1. Kosten
  2. Bildqualität
  3. Zeit

Für eine Digitalisierung können die Kosten mitunter große Unterschiede aufweisen. Für welches Digitalisierungsverfahren Sie sich entscheiden, hängt zum Beispiel davon ab, wie hoch die Stückzahl Ihrer Negativstreifen ist und ob es sich lohnt, in einen neuen Scanner zu investieren, mit dem Sie Ihre Negative einzeln digitalisieren. Üblicherweise verwendet man für das Scannen von Negativen Flachbrettscanner. Denn nur mit ihnen ist garantiert, dass qualitativ brauchbare Fotoabzüge bei den Papierbildern entstehen. Wenn Sie einen Scanner mit hoher Bildqualität kaufen möchten, kann dieser durchaus bis zu 1000 Euro kosten.

Nach dem Kauf des Scanners müssen Sie ihn vor der Nutzung installieren. Zudem bedarf er einer farbtechnischen Kalibrierung, damit Sie am Ende ein gutes Ergebnis erhalten. Wir raten Ihnen, zunächst Testscans durchzuführen. Aufwendig ist Ihr Vorhaben so und so, weil Sie immer nur wenige Negative gleichzeitig in den Scanner legen können. Und: Scans für hochwertige Bilder dauern in der Regel wesentlich länger, da für die Farbtiefe die Bildpunkte einzeln abgetastet werden. Zu guter Letzt sollten Sie sich an die Kratzerentfernung und weitere Korrekturen begeben; für sie benötigen Sie bestimmte Softwareprogramme, beispielsweise SilverFast und Photoshop.

Sie müssen also Abstriche bei der Zeit, den Kosten oder der Qualität machen. An diesem Punkt entscheiden sich viele Negativ-Besitzer dazu, uns zu konsultieren. Unser Preis-Leistungs-Verhältnis ist erstklassig; gerne überspielen wir Ihre Negative auf CD, DVD, BluRay, USB-Stick oder eine Festplatte.

In pucto Bildqualität haben wir eine besondere Überraschung. Mit unserem Korrekturverfahren „ISDR“, das zum Beispiel Stau und Kratzer entfernt, erzielen wir sowohl für Einzelbilder als auch für ganze Filmstreifen sehr gute Ergebnisse. Gegen einen geringen Aufpreis können auch Ihre Negative von dem Verfahren profitieren. Wenn Sie uns einen Auftrag erteilen, erstellen wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag. Damit wir schon im Vorfeld die Chance haben, Ihr Vertrauen zu gewinnen, bieten wir Ihnen einen Probescan an. Kontaktieren Sie uns einfach unter +49 (0) 2247 915 90 18.


Scannt man besser Foto oder Negativ?

Experte beim Digitalisieren von Negativen

Der Unterschied zwischen Foto und Negativ liegt natürlich auf der Hand. Ein Foto stellt immer originalgetreu genau das dar, was auch fotografiert wurde. Ein Negativ hingegen ist mit komplementären Farben beschrieben. Die Abbildung des Motivs auf dem Trägermaterial ist durchsichtig und mit Orangestich versehen.

Also: Negative oder Fotos zur Archivierung scannen?

Ein ausgedrucktes Foto ist immer dem Originalnegativ nachgestellt. Ohne Negativ gibt es kein Foto, und wenn Sie Ihre Negative entwickeln lassen, hat jedes Negativ auch ein Foto. Wenn Sie nur noch über das Eine oder das Andere verfügen, ist die Entscheidung natürlich schon getroffen.

Falls Sie allerdings noch beide Medien, also Foto und Negativ, zur Verfügung haben, sollten Sie grundsätzlich das Negativ digitalisieren lassen. Das hat einfache Gründe. Bei einem Negativ handelt es sich um das Original, also dem Ursprung des abgezogenen Fotos. Ein Foto ist lediglich ein Abzug bzw. eine Kopie. Das Negativ enthält demnach die „echtesten“ Bildinformationen. Natürlich ist es vom Vorgang her einfacher, ein Foto zu digitalisieren. Wenn der Anspruch an die Qualität also nicht ganz so hoch ist und die Digitalisierung möglichst preiswert sein soll, dann geben Sie uns bitte die Fotos zum scannen. Wir speichern sie mit 2800 dpi als TIF-Format.


Fragenkatalog zum Negative digitalisieren

Negative vor dem Digitalisieren

Wie werden Negativstreifen getrennt, die aneinander kleben?

Die erste Möglichkeit besteht darin, zu versuchen, die Streifen vorsichtig von Hand zu trennen. Sollte dieses Vorhaben scheitern, sollten Sie die Streifen vorsichtig in lauwarmes Wasser legen. Nach etwa einer Stunde werden sie sich in der Regel voneinander lösen lassen. Dieses Verfahren nutzen auch professionelle Entwicklungslabore. Sobald Sie die Negativstreifen getrennt haben, raten wir Ihnen, sie vorsichtig und ohne zu knicken aufzuhängen. Wichtig dabei ist, dass von allen Seiten Luft an die Filme gelangen kann. So können sie gleichmäßig und vollständig trocknen.

Wie werden Negative am besten gelagert?

Um Ihre Negativstreifen für eine lange Archivierung vorzubereiten, sollten Sie spezielle Ablageblätter verwenden. Sie wurden extra für diesen Vorgang entwickelt. Achten Sie darauf, dass sie frei von jeglichen Weichmachern sind und aus einem Material bestehen, das auch nach mehrjähriger Nutzung seine Qualität behält. Die Ablageblätter können Sie platzsparend und bequem in Ordnern oder Mappen heften, um Ihre Negative vor Luft, Flecken und anderen Verunreinigungen zu schützen.

Die Ordner und Mappen müssen Sie kühl, dunkel und trocken aufbewahren. Jeglicher Lichteinfall lässt die Farben verblassen und Feuchtigkeit bewirkt, dass die Negativstreifen zusammenkleben. So beugen Sie auch Schimmel vor. Wenn Sie allerdings jeglichen Qualitätsverlust vermeiden möchten, sollten Sie Ihre Negativstreifen frühzeitig digitalisieren lassen.

Kann es sein, dass meine Negativbilder nach der Entwicklung teilweise leer sind?

Diese Möglichkeit besteht durchaus und kann mehrere Ursachen haben. Dies passiert beispielsweise, wenn die Bilder falsch aufgenommen worden sind und ein Fehler bei der Entwicklung vorgelegen hat. Ein richtig entwickelter Streifen hat nach der Entwicklung eine bräunliche Färbung. Wenn man anhand des Motives nicht wahrnehmen kann, wo das Bild beginnt bzw. endet, sind keine Bildgrenzen vorhanden. Das bedeutet in der Regel, dass das Bild bei der Aufnahme falsch belichtet worden ist. Der Grund dafür kann an einem defekten Schlitzverschluss an der Kamera liegen. Bei der Betätigung des Auslösers sollte sich der Schlitzverschluss öffnen, damit die Kamera die richtige Belichtung für das Foto möglich machen kann. Danach sollte er sich wieder schließen, bis der Auslöser wieder betätigt wird. Liegt hier ein Defekt vor, wenden Sie sich bitte an einen professioneller Reparaturservice. An dieser Stelle ist allerdings zu bedenken, dass solche Reparaturen den Wert der Kamera in der Regel übersteigen und daher meistens nicht sehr wirtschaftlich sind.

Negativfilme, die zum Schutz digitalisiert werden sollten

Wie werden die Bilder einer Einwegkamera entwickelt?

Der Vorgang der Entwicklung von Einwegkameras ist identisch mit dem der professionellen Analogkameras. Diesen Service erhalten Sie bereits in verschiedenen Drogeriemärkten und Fotolaboren. Da bei Einwegkameras immer alle Negative, die sich auf der Kamera befinden, entwickelt werden, ist es nicht möglich, im Vorfeld unschöne Bilder auszusortieren. Stattdessen müssen sämtliche Bilder bezahlt werden.

Kann man alte Negativ-Bilder reinigen, ohne dabei Beschädigungen zu verursachen?

Grundsätzlich gilt es, dass die Negative nicht wasserempfindlich sind. Sie können Ihre Negative also ohne weiteres mit Spülmittel und Wasser reinigen. Gehen Sie dabei bitte behutsam vor; eine kleine Menge Spülmittel ist genug. Auf Putzlappen oder ähnliches sollten Sie definitiv verzichten. Denn wenn sich beispielsweise kleinere Rückstände oder Staubkörner auf dem Film befinden, können sie Kratzer oder anderweitige Beschädigungen verursachen. Hängen Sie nach der Reinigung die Streifen zum Trocknen auf, damit sie streifenfrei trocknen.

Können die Negative vor der Entwicklung auch betrachtet werden?

Das Problem ist bekannt: Sie finden zuhause alte Negativstreifen und können sich nicht erinnern, welche Erinnerungen Sie darauf archiviert haben. Um unnötig Geld für die Entwicklung der Bilder auszugeben, möchten wir Ihnen zwei kleine Tricks an die Hand geben. Mit ihnen können Sie spielendleicht alle Motive ohne Filmentwicklung betrachten.

Für den ersten Trick benötigen Sie Backpapier. Schneiden Sie zunächst ein großes Stück ab und kleben Sie es an ein Fenster oder ähnliches. Dadurch wird das Sonnenlicht gedimmt. Nun können Sie Ihre Negativstreifen nacheinander zum Begutachten an das Backpapier halten. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Glastisch. Diesen können Sie von unten mit einer normalen Tischlampe beleuchten. Auf den Tisch platzieren Sie wiederum ein Stück Backpapier und reihen darauf die Negative auf. Auf diese Weise können Sie auch mehrere Negativstreifen gleichzeitig ansehen.

Gab es noch mehr Neuerungen bei der analogen Fotografie?

Eine Innovation, die auf jeden Fall Erwähnung finden muss, ist die Instamatic Technik der Firma Minox. Mit dieser Technik hat es der Nutzer deutlich einfacher, analoge Fotos aufzunehmen – insbesondere dann wenn der Film über einen längeren Zeitraum in der Kamera verweilen musste, bis er voll war.

Können Negative auch mit einem Fotoscanner digitalisiert werden?

Grundsätzlich ist die Verwendnung eines Fotoscanners für diesen Belang nicht möglich. Ein Fotoscanner kann Negative nur dann korrekt scannen, wenn er mit einer Durchlichtungseinheit ausgestattet ist. Die meisten handelsüblichen Fotoscanner nennen diese Funktion nicht ihr Eigen.

Was ist ein Filmscanner? Wer produziert Filmscanner?

Das Wort Filmscanner ist einfach nur der englische Begriff für den Negativscanner. Bekannte Firmen, die diese Scanner herstellen, sind zum Beispiel Reflecta, Somikon inkl. Instamatic oder DNT, welche die renommierten Geräte wie Digiscan produziert haben. Als weitere vielversprechende Filmscanner möchten wir Coolscan der Firma Nikon und OpticFilm der Firma Plustek erwähnen.

Kann man für die Digitalisierung von Negativen auch den Dia-Scanner verwenden?

Grundsätzlich können für beide Vorhaben beide Scanner verwendet werden.

Bekomme ich bei den Film-Rettern auch eine Expressbearbeitung?

Für uns ist es egal, ob Sie Einzelbilder oder ganze Filmstreifen schnell digitalisieren lassen möchten. Wir bieten gegen einen kleinen Aufpreis auch eine Expressbearbeitung an. Gewöhnlich können wir Ihnen bei einer Schnellbearbeitung allerdings wegen der Kürze der Zeit keine Probescans anfertigen. Klären Sie Weiteres, vor allem den Zeitrahmen, bitte im Vorfeld mit uns ab. Um einen Kostenvoranschlag zu erhalten, reicht Ihr Anruf oder das Ausfüllen des Auftragsformulars.

Müssen Einzelbilder vor der Digitalisierung zusammengeklebt werden?

Zusammenkleben von Filmen mittels Klebestreifen ist besonders im Bereich der Hi8- und Normal8-Filme bekannt. Da der Film dort an einem Stück hintereinander abgespielt wird, ist es in diesem Fall definitiv notwendig. Da die Negative bei uns einzeln digitalisiert werden, müssen Sie diese nicht vorher mit Klebestreifen fixieren.

Negativstreifen